Messen und Veranstaltungen

FSB 2009 verzeichnet Rekordbeteiligung und hohe Internationalität

Die FSB 2009 in Köln schloss mit Rekordzahlen ab: 573 Aussteller aus 41 Ländern und 24.000 Besucher. Die Messe bestätigte ihre führende Position als internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen.

Erfolgreicher Abschluss der FSB 2009

Die FSB, Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen, schloss am 30. Oktober 2009 in Köln mit einem Erfolg ab. Die Veranstaltung, die ihr 40-jähriges Jubiläum feierte, verzeichnete 573 Aussteller aus 41 Ländern auf einer Bruttoausstellungsfläche von 62.000 Quadratmetern. Dies entspricht einem Zuwachs von 16 Prozent bei den Ausstellern und 24 Prozent bei der Fläche im Vergleich zur Vorveranstaltung.

Zusammen mit der parallel stattfindenden aquanale, Internationale Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente, zählte die FSB rund 24.000 Besucher. Die Internationalität zeigte sich in einem Auslandsanteil von 61 Prozent bei den Anbietern und 53 Prozent bei den Besuchern.

„Der deutliche Aussteller- und Flächenzuwachs, der sehr gute Besucherzuspruch, die starke Internationalität und nicht zuletzt die hohe Besucherqualität untermauern die Position der FSB als international führende Messe für die Bereiche Freiraum, Sport- und Bäderanlagen eindeutig“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse.

Der 21. IAKS-Kongress, der globale Trends im Sportstättenbau thematisierte und außergewöhnliche Projekte vorstellte, wurde ebenfalls gut angenommen. Ein Höhepunkt war die Verleihung des IOC/IAKS Awards und des IPC/IAKS Sonderpreises.

„Der IAKS Kongress und die damit verbundenen Fachtagungen auf der diesjährigen FSB konnten insgesamt rund 1.350 Teilnehmer aus über 40 Ländern begrüßen. Somit wurde auch in diesem Jahr die führende Rolle von FSB und IAKS-Kongress als Geschäfts-, Kontakt- und Kommunikations-Plattformen der internationalen Sportstätten- und Freizeitindustrie eindrucksvoll bestätigt“, resümierte Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Präsident der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS).

Internationale Kontakte und Besucherqualität

Alle marktführenden Unternehmen der Branche waren auf der FSB vertreten. Die Aussteller berichteten von hohem Besucherandrang und gut gefüllten Ständen. Besonders erfreulich war der internationale Zuspruch mit Besucherzuwächsen aus Osteuropa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Afrika.

Die Aussteller hoben die hohe Entscheidungskompetenz der Besucher hervor. Eine neutrale Besucherbefragung bestätigte dies: 89 Prozent der Besucher sind an Beschaffungsentscheidungen ihrer Unternehmen beteiligt.

Positive Resonanz der Besucher

Die Besucher bewerteten die Veranstaltung positiv. 83 Prozent der Befragten waren mit der Erreichung ihrer Besuchsziele sehr zufrieden bis zufrieden. Das breite Produktspektrum wurde von 79 Prozent mit sehr gut oder gut bewertet. Diese positive Beurteilung führte dazu, dass 88 Prozent der befragten Besucher die FSB einem Geschäftspartner weiterempfehlen würden.

IAKS-Kongress als Ideenschmiede

Der IAKS-Kongress bestätigte seinen Ruf als Ideenschmiede der Sport- und Freizeitindustrie. Rund 550 Gäste und Delegationen aus über 40 Ländern informierten sich über aktuelle Trends. Teilnehmer kamen unter anderem aus Russland, Polen, der Ukraine, den USA, Kanada, Chile, Brasilien, Venezuela, Israel, Gambia, Malaysia und Neuseeland.

„Networking war das Kernelement des diesjährigen Kongresses. Ob zu Themen wie Barrierefreiheit, demografischer Wandel, Technologieeinsatz, Sportgroßevents oder Stadioninfrastruktur – der IAKS-Kongress bot auch in diesem Jahr exzellente Möglichkeiten für den Informationsaustausch von Experten und Entscheidern aus aller Welt“, bilanzierte Dr. Stephan Holthoff-Pförtner.

Hochrangige Vertreter internationaler Institutionen, darunter Dr. Thomas Bach (Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees), Professor Walther Tröger (Vorsitzender der IOC-Kommission „Sport for All“), Sir Philip Craven (Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees) und Dr. Michael Vesper (Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes), nahmen aktiv am Kongress teil.

Am ersten Messetag wurden beispielhafte Sport- und Freizeitanlagen mit dem IOC/IAKS Award 2009 und dem IPC/IAKS Sonderpreis ausgezeichnet. China war mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille sowie zwei IPC/IAKS Sonderpreisen erfolgreich. Das Olympiastadion in Peking, bekannt als „Vogelnest“, erhielt Gold in der Kategorie Stadien und den IPC/IAKS Sonderpreis für barrierefreie Sportanlagen. Alle 28 prämierten Arbeiten des IOC/IAKS Awards und die zehn IPC/IAKS-Sonderpreise wurden in einer Sonderschau auf dem IAKS-Messestand präsentiert.

Nachhaltige Sportstätten, Kunstrasen und sportliche Aktionen

In den Messehallen wurden zahlreiche Produkte und Projekte vorgestellt. Wichtige Themen waren die Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit von Sportstätten sowie Finanzierungsmodelle wie PPP-Projekte. Im Sportstättenbereich spielte Kunstrasen eine bedeutende Rolle.

Die FSB beherbergte die weltweit größte Kunstrasenausstellung mit über 100 Unternehmen, die neueste Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten des künstlichen Grüns präsentierten. Die neue Kunstrasengeneration soll das Ballroll- und Spielverhalten verbessern, natürlicher aussehen und pflegeleichter sein.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf“, äußerte Albert Prisse, Generalsekretär der European Synthetic Turf Organisation (ESTO). „Denn wir hatten nicht nur sehr viele, sondern auch sehr interessante internationale Kontakte. Vor allem das Konzept des gemeinschaftlichen, großzügigen Auftritts der ESTO Mitglieder in Halle 11.3 hat sich eindeutig bewährt.“

Das Forum Kunstrasen, veranstaltet von ESTO und IAKS, war ebenfalls erfolgreich. In 19 Sessions und der IAKS Sonderkonferenz „Kommune und Sport“ diskutierten Branchenexperten von FIFA, Synthetic Turf Council, Sports and Play Construction Association (SAPCA) sowie Branchenführern vor rund 500 Besuchern Anforderungen, Trends und Best-Practice-Beispiele zum Thema Kunstrasen.

Weitere vorgestellte Produkte im Sportstättenbereich umfassten neue Indoor-Bodenbeläge, modulare Sportstätten, moderne Anzeige-, Projektions- und Zeitmesssysteme, neue Ticket-Terminals und Kassensysteme, Sportgeräte sowie einen Anti-Vandalismus-Court. Besucher konnten zudem sportliche Aktionen erleben: Basketball und Rollstuhlbasketball im FIBA-Village, Mini-Fußballfelder für die Bambini-Liga und Eishockey, Schaulaufen sowie Curling auf der Eisfläche.

Ein Hockeyturnier zwischen dem Koelnmesse All Stars Team und einer Auswahl von Rot-Weiss Köln endete unentschieden mit 12:12.

Wasserboulevard, SPA WELTEN und Schwimmbad- und Wellnessforum

Im Bäderbereich der FSB standen Themen wie Barrierefreiheit, Finanzierungsmodelle und Spielspaß im Fokus. Aussteller präsentierten Schwimmbadlifter, PPP-Projekte zur Finanzierung öffentlicher Bäder, Wasserspielgeräte und Wasserrutschen mit LED-Lichteffekten. Das Angebot reichte von großen Schwimmbecken für kommunale Sport- und Freizeitbäder über Zutrittskontrollsysteme bis hin zu Aquafitness.

Um die Schwimmbadbereiche der FSB und der aquanale zu verbinden, wurde ein Wasserboulevard eingerichtet. Diese Verbindung zwischen den Hallen des öffentlichen und privaten Bäderbereichs wurde von Besuchern stark frequentiert, um die insgesamt rund 350 Unternehmen aus den Segmenten Schwimmbad und Sauna zu besuchen. Das 3. Kölner Schwimmbad- und Wellnessforum verknüpfte die beiden Veranstaltungen inhaltlich und verzeichnete einen Besucherrekord.

„Wir konnten über 300 Teilnehmer begrüßen, unter anderem aus Italien, Frankreich, Rumänien, Portugal, Schweden, Ungarn oder sogar auch Malaysia“, bilanzierte Dieter C. Rangol, Geschäftsführer des Bundesverbandes Schwimmbad und Wellness (bsw). „Das zeigt, dass es uns innerhalb weniger Jahre gelungen ist, dank hoch aktueller Themen und hochkarätigen Experten ein Forum von internationaler Bedeutung zu schaffen.“

Das Forum, organisiert vom bsw, der IAKS und dem BSB (Bundesfachverband Saunabau, Infrarot- und Dampfbad) gemeinsam mit der Koelnmesse, konzentrierte sich auf die Themenschwerpunkte „Energieeffizienz und Nachhaltigkeit“ sowie „Sicherheit und Technik“. Ein dritter Komplex befasste sich mit dem Sonderthema „40 Jahre Edelstahlbecken“. Besonders die Ausführungen zur neuen europäischen Sicherheitsnorm EN 15288 stießen auf Interesse, da die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, die Norm mit ihren Machern zu diskutieren.

Die Preisverleihung des internationalen Wettbewerbs „SPA WELTEN“, ausgelobt von der European Waterpark Association (EWA) und der Koelnmesse, war ebenfalls gut besucht. Ziel war es, Visionen zukünftiger Badefreuden auf Basis vergangener Badekulturen zu entwickeln. Silvia Martín Delgado und Sara Alvarellos Navarro aus Madrid gewannen mit ihrem Konzept „Water Cells“ den ersten Preis. Der zweite Preis ging an Hannes Morgenroth aus Bad Rodach für den Entwurf „Massive Leichtigkeit“, der dritte Preis an André Kößler aus Münsterhausen für den Beitrag „Kairos“.

„Die kreativen Entwürfe aller Teilnehmer bringen frische, innovative Ideen in die Bäderbranche. Gleichzeitig ist es uns gelungen, junge Planer und Gestalter auf das Thema Baden und Wellness aufmerksam zu machen. Denn insgesamt haben sich 70 Studentinnen und Studenten aus Europa an dem Wettbewerb beteiligt“, resümierte EWA-Präsident Dr. Michael Quell.

Der Trend zu Gesundheit und Wellness führt nach Einschätzung des EWA-Präsidenten zu einem Aufwind in der Bäderbranche, was sich auch im Besuch der FSB widerspiegelte.

Urbane Räume für alle: Generationenübergreifend und barrierefrei

Im Freiraum-Bereich der FSB wurden zahlreiche Spiel- und Fitnessgeräte präsentiert. Neben Stadtmobiliar und Objekten für den öffentlichen Raum wurden Outdoor-Fitnessgeräte für Training und Massage sowie Spielplatzgeräte gezeigt. Der Trend ging dahin, urbane Räume für alle zu schaffen – generationenübergreifend und barrierefrei. Dies umfasste Stadtmobiliar wie Bänke für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, Rollstuhlfahrer-Trampoline und Fitness-Parcours für alle Alters- und Trainingszustände.

Im Rahmen der FSB fand die Verleihung des Deutschen SPIELRAUM-Preises 2009 unter dem Motto „Spielraum für Alle!“ statt. Die Stadt Nürnberg gewann den ersten Preis für beispielhafte Spielplätze mit dem „Bewegungspark für alle Generationen Breslauer Straße“.

„Unser Gestaltungskonzept der lebendig gestalteten Präsentationsfläche ‚STADT und RAUM – das Areal auf der FSB‘ mit zentralen Kommunikationsplätzen war ein großer Erfolg. Sehr erfreut waren wir auch über die Resonanz auf unser inhaltliches Angebot mit Kongress und Seminaren, das sehr gut angekommen ist. Insbesondere bot die stärkere Verknüpfung von Seminarangebot und Ausstellungsthemen zum demografischen Wandel einen spürbaren Mehrwert für Planer, Seminarbesucher und Aussteller. Nicht zuletzt haben wir mit weiteren Ausstellern – wie z.B. Richter Spielgeräte, Kaiser & Kühne oder MWH Object + Design einen echten Zugewinn auf Ausstellerseite erreicht“, zeigte sich Rolf von der Horst, Geschäftsführer der STADT und RAUM Messe und Medien GmbH, zufrieden.

Weitere Veranstaltungen im Freiraumsegment, wie der Landschaftsarchitektentag unter dem Motto „Land schafft Landschaft“, die Gartenamtsleiterkonferenz NRW sowie Präsentationen der Regionale 2010 und der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL), stießen auf Interesse.

FSB 2009 in Zahlen

An der FSB 2009 nahmen 573 Unternehmen aus 41 Ländern auf einer Bruttoausstellungsfläche von 62.000 m² teil. Davon waren 187 Aussteller und 38 zusätzlich vertretene Unternehmen aus Deutschland sowie 330 Aussteller und 18 zusätzlich vertretene Unternehmen aus dem Ausland. Der Auslandsanteil betrug 61 Prozent. Das Messe-Doppel aus FSB und aquanale zählte rund 24.000 Fachbesucher aus 105 Ländern, wobei der Auslandsanteil bei 53 Prozent lag. Alle Zahlen wurden nach den Richtlinien der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) berechnet.

Die nächste FSB findet vom 26. bis 28. Oktober 2011 statt, zeitlich überlappend und räumlich an die aquanale (26. bis 29. Oktober 2011) angebunden.

01.11.2009

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Koelnmesse GmbH

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50679Köln
Deutschland

Tel.:+ 49 221 821-0
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