Konzeptionelle Ansätze und Zeitplan für die BUGA
Die Stadt Mannheim strebt eine Bewerbung für die Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2023 an. Das Konzept sieht einen umfassenden Grünzug vor, der den gesamten Norden der Stadt umschließt. Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG), äußerte sich positiv zu den Ideen, die Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Konversionsbeauftragter Dr. Konrad Hummel präsentierten.
Die notwendigen Voruntersuchungen sollen bis Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Hierbei wird die Machbarkeit einer Bundesgartenschau sowohl in technischer als auch in finanzieller Hinsicht geprüft. Ein zentraler Bereich soll den Luisenpark über die Maulbeerinsel, Pfeifferswörth und die Feudenheimer Au mit der Spinelli-Kaserne und dem Bürgerpark verbinden.
Erste Ideen und Bürgerbeteiligung
Zu den ersten Ideen, die auf ihr Potenzial hin überprüft werden, gehören ein Wasserlauf vom Neckar durch die Au sowie eine zusätzliche Neckarüberquerung zwischen Fernmeldeturm und Feudenheimer Schleuse. Ebenso wird ein Eingangsbereich für den neuen BUGA-Park im Bestand der alten Kasernengebäude am Wingertsbuckel in Betracht gezogen.
Die vorbereitende Bürgerbeteiligung der Stadt wurde von den DBG-Vertretern gelobt. Jochen Sandner bemerkte dazu:
Eine gute Grundlage, um das Projekt ohne allzu große Konflikte voranzutreiben.
Zwei der engagierten Zukunftslotsen, Dr. Beate Mochayédi-Bergdolt und Gunter Wettling, sowie Stadtpark-Chef Joachim Költzsch und die Stadtplaner Hans Skarke und Jens Weisner vom Fachbereich Städtebau begleiteten die DBG-Vertreter bei der Besichtigung der über 500 Hektar großen Konversionsflächen zwischen Feudenheim, Käfertal und der Neckarstadt.
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie ist die Gründung einer gemeinsamen BUGA-Gesellschaft für Mannheim 2023 als nächster Schritt vorgesehen.
