STEMA trotzt Markttrend und sichert sich Spitzenposition
Die STEMA Metalleichtbau GmbH konnte im vergangenen Jahr ihre Zulassungszahlen für Fahrzeuganhänger in Deutschland stabil halten. Dies führte zu einem Anstieg des Marktanteils und zur Positionierung als Marktführer, trotz eines rückläufigen Gesamtmarktes.
Während die Gesamtzulassungen von Pkw-Fahrzeuganhängern in Deutschland von rund 22.200 auf etwa 19.300 Einheiten sanken, verzeichnete STEMA weiterhin rund 3.000 Zulassungen. Dies entspricht einem Zuwachs des relativen Marktanteils um 1,8 Prozentpunkte auf annähernd 15,5 Prozent. Damit ist das Unternehmen aus Großenhain Marktführer in Deutschland.
Der Rückgang des Gesamtmarktes um etwa 13 Prozent wird auf Faktoren wie Inflation und hohe Energiepreise zurückgeführt. Zudem befanden sich die Zulassungszahlen in den Vorjahren aufgrund der hohen Kaufbereitschaft während der Corona-Pandemie auf einem erhöhten Niveau.
Dass wir unsere Zulassungszahlen – entgegen dem Markttrend – nahezu halten und die Marktführerschaft erringen konnten, ist für uns die Bestätigung unseres breit aufgestellten Geschäftsmodells mit dem dazugehörigen Produktportfolio. Es ist für uns wichtig und unser Ziel, sowohl unsere langjährigen guten Beziehungen zu den großen Handelsketten zu pflegen als auch parallel im Fachhandelsbereich mit unseren vielen verlässlichen Fachhändlern unsere Kompetenz im Bereich der höherwertigen Anhänger auszubauen.
Neben den stabilen Zulassungszahlen konnte STEMA im vergangenen Jahr auch Erfolge mit neuen Produkten verzeichnen. So wurden rund 100 Einheiten des neuen Kofferanhängers P-Box verkauft, was das Ziel von 600 Verkäufen deutlich übertraf. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform bestätigte dem Unternehmen zudem eine gute Bonität mit dem Zertifikat CR7.
Ausblick und Produktentwicklungen für 2024
Für das Jahr 2024 erwartet STEMA keine wesentlichen Impulse aus der Gesamtwirtschaft, plant jedoch, das erreichte Niveau der Zulassungszahlen zu halten. Zudem sind die Einführung neuer Modelle und die Weiterentwicklung interner Prozesse vorgesehen.
Die Konjunktur wird mit aller Wahrscheinlichkeit auf dem derzeit niedrigen Niveau bleiben – unserer Branche somit auch keinen Schub von außen verleihen. Trotzdem wollen wir 2024 die Zulassungszahlen auf dem Niveau vom letzten Jahr halten. Daneben planen wir, drei neue Modelle zu etablieren und auch unsere Prozesse intern weiterzuentwickeln.
Aktuell arbeitet STEMA an der Einführung eines neuen Hochlader-Anhängers, eines überarbeiteten Autotransporters und eines neuentwickelten Rückwärtskippers. Intern soll die teilweise Automatisierung der Produktion vorangetrieben werden, um auf die Situation am Fachkräftemarkt zu reagieren.
Die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel werden sich weiter verschärfen. Deshalb ist es unser Ziel, eine ausgewogene Mischung aus guten Leuten und unterstützenden digitalisierten Prozessen zu etablieren.
