Würdigung des Engagements der Dietmar Hopp Stiftung
Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. (VGL) hat das Engagement der Dietmar Hopp Stiftung mit der Pflanzung eines Klimabaums gewürdigt. Am 5. März 2024 wurde ein Amerikanischer Amberbaum (Liquidambar styriaciflua) in der Sinsheimer „alla hopp!-Anlage“ gepflanzt. Dieser Baum soll künftig Schatten spenden und zu einem angenehmen Klima in der Anlage beitragen.
Bedeutung der „alla hopp!-Anlagen“
Es gibt wohl wenige Menschen und Institutionen, die sich so vehement und erfolgreich für die Gesundheit der Gesellschaft einsetzen wie der Stiftungsgründer Dietmar Hopp. Mit der hohen Qualität seiner „alla hopp!-Anlagen“ motiviert er Menschen aller Altersklassen sich mehr zu bewegen. Weg von den „Displays aller Art und raus in die Natur“ bzw. „raus auf die Sport- und Spielplätze“ könnte man das Motto umschreiben und dabei sind sich alle ExpertInnen einig: Bewegung ist für alle Altersklassen die beste Prävention!
Dies erklärte Martin Joos, Vorstandsvorsitzender des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. Die „alla hopp!-Anlage“ in Sinsheim bietet vielfältige Möglichkeiten zur Bewegung und Begegnung, darunter Balancieren, Klettern, Rutschen, Schaukeln und Sport an Geräten.
Die drei Hauptziele der insgesamt 19 Anlagen in der Metropolregion Rhein-Neckar sind der Schutz der Gesundheit, die Förderung von Bewegung und die Ermöglichung von Begegnungen zwischen Generationen. Natürlicher Baumschatten unterstützt diese Ziele, indem er im Sommer gesündere Bedingungen für Training und Entspannung schafft.
Funktion des Amberbaums
Bäume wie der Amberbaum leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Sie spenden Schatten, bieten Lebensraum und Nahrung für Insekten, binden Feinstaub und tragen zur optischen Aufwertung der Umgebung bei. Der Amberbaum zeichnet sich durch seine Wuchsform, sternförmige Blätter, dekorative Korkleisten am Stamm und kapselförmige Früchte aus. Im Herbst zeigt sein Laub eine tief-orangerote Färbung.
Die Entwicklungspflege des Baumes übernimmt die Firma Becker, da auch Klimabäume in langen Dürreperioden Bewässerung benötigen können. Der Bau von Sport- und Spielplätzen gehört zum Kerngeschäft von Garten-, Landschafts- und Sportplatzbauunternehmen. Ebenso sind Maßnahmen zur Abfederung der Folgen des Klimawandels, wie Baumpflanzungen, Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Regenwassermanagement, wichtige Aufgaben. Diese natürlichen Klimaschutzmaßnahmen dienen dem Gemeinwohl und werten das Umfeld optisch auf.
Wenn Stiftungen wie die Dietmar Hopp Stiftung sich bei diesen Themen engagieren, ist es höchste Zeit für uns Dankeschön zu sagen und diesen Einsatz gebührend und nachhaltig zu würdigen.
Dies betonte Martin Joos bei der Baumpflanzung.
Anerkennung und Ausblick
Joos überreichte zudem ein „Keramik-Signum“, das Zeichen der Fachbetriebe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, an Heike Bauer, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung.
Wir freuen uns über diese besondere Anerkennung unserer Arbeit. Sie bestärkt uns darin, uns auch weiterhin auf dem Gebiet der Bewegungsförderung zu engagieren, die in allen Bereichen der Dietmar Hopp Stiftung eine zentrale Rolle spielt. Wir tragen damit dem großen Interesse unseres Stifters an Sport Rechnung, der die Persönlichkeit formt, Generationen verbindet und die Gesundheit fördert.
Heike Bauer äußerte sich zur Würdigung.
Die Spende des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. ist eine tolle Sache für unsere Stadt und zugleich eine wunderbare Würdigung der großartigen Arbeit der Dietmar Hopp Stiftung, von der wir in Sinsheim immer wieder immens profitieren. Ich danke sehr herzlich für die schöne Idee, die „alla hopp!-Anlage“ so großzügig zu bereichern.
Oberbürgermeister Jörg Albrecht hob die Bedeutung der Spende für Sinsheim hervor.
Mit seinen knapp 30 Zentimetern Stammumfang und einem voluminösen Kronendurchmesser von über vier Metern wird das Klima im Schatten des Amberbaums spürbar angenehmer werden.
Ellen Becker, Geschäftsleitung des Garten- und Landschaftsbauunternehmens Becker aus Zuzenhausen, äußerte sich erfreut. Die Firma Becker war für die Vorbereitung und fachgerechte Durchführung der Baumpflanzung verantwortlich. Martin Joos beteiligte sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Jörg Albrecht sowie Heike Bauer, Henrik Westerberg und Dr. Katja Jewski von der Dietmar Hopp Stiftung am Zuschaufeln des Pflanzlochs. Das Formen des Gießrandes und das Angießen übernahmen die Mitarbeitenden der Firma Becker.

