Erfolgreicher Wettkampf und Platzierungen
Stephan Triebe aus Hamburg hat den Titel des Deutschen Meisters der Floristen gewonnen. Der 27-Jährige setzte sich nach zwei Wettkampftagen in Berlin durch. Fünf Aufgaben zum Motto „Feuer und Flamme für Rio“ waren zu bewältigen. Triebe löst damit den bisherigen Meister Marcel Schulz ab.
Ich bin total überwältigt, freue mich wirklich riesig und hätte niemals gedacht, hier zu gewinnen.
Triebe erhielt bereits drei Einzelpreise für seine Werkstücke: den besten gebundenen Strauß, die beste Tischdekoration und die beste Überraschungsarbeit. Ein Preis war eine Reise nach Ecuador.
Auf den Plätzen zwei und drei folgten Sarah Hasenhündl aus Baden-Württemberg und Mehmet Yilmaz aus Rheinland-Pfalz. Insgesamt nahmen Floristen aus elf Bundesländern teil. Sie präsentierten ihre Arbeiten einem Publikum und einer Fachjury.
Die Teilnehmer absolvierten fünf Wettbewerbsaufgaben. Vier davon waren im Vorfeld bekannt und bezogen sich auf die Olympischen Spiele. Dazu gehörten ein Raumschmuck im Trendthema „More is More“, eine Tischdekoration „Welcome to Rio“, eine Pflanzung „Trost und Hoffnung“ sowie der „Rio rockt – Siegerstrauß für den Lieblingsathleten“. Die Finalisten hatten sich monatelang auf dieses Branchenereignis vorbereitet, Ideen entwickelt und Probestücke gefertigt. Die nächste Deutsche Meisterschaft der Floristen ist für 2018 geplant.
Die weiteren Platzierungen:
- Hamburg, Stephan Triebe
- Baden Württemberg, Sarah Hasenhündl
- Rheinland-Pfalz, Mehmet Yilmaz
- Nordrhein-Westfalen, Julia Erven
- Bayern, Sophia Gärtner
- Berlin/Brandenburg, Sven Hartung
- Sachsen, Marlen Müller
- Niedersachsen, Theresa Nee
- Hessen, Sabrina Knell
- Sachsen-Anhalt, Martin Neumann
- Thüringen, Franziska Weisheit
Nachwuchswettbewerb „Fleurops Junge Wilde Azubi-Cup“
Parallel zur Deutschen Meisterschaft fand der „Fleurops Junge Wilde Azubi-Cup“ statt. Hier konnten angehende Floristen ihr Können zeigen und erste Wettkampferfahrungen sammeln. Den Sieg im Nachwuchswettbewerb sicherten sich Cindy Bröhl und Madlen Conradi aus Koblenz, die als Team antraten.
