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John Deere: Geschäftsentwicklung im dritten Quartal und Ausblick

Deere & Company verzeichnete im dritten Quartal einen Gewinn von 488,8 Millionen US-Dollar. Trotz weltweiter Konjunkturschwäche und sinkender Umsätze in den Maschinensparten konnte das Unternehmen durch Kostenkontrolle und ein breites Produktprogramm gute Ergebnisse erzielen. Der Ausblick für 2016 bleibt herausfordernd.

Ergebnisse und Umsatzentwicklung im Überblick

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres verzeichnete Deere & Company einen Gewinn von 488,8 Millionen US-Dollar, was 1,55 US-Dollar je Aktie entspricht. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres belief sich der Gewinn auf 1,239 Milliarden US-Dollar oder 3,91 US-Dollar je Aktie.

Die weltweiten Umsätze und sonstigen Erlöse sanken im dritten Quartal um 11 Prozent auf 6,724 Milliarden US-Dollar. Über die ersten neun Monate betrachtet betrug der Rückgang 9 Prozent auf 20,124 Milliarden US-Dollar. Die Maschinenumsätze lagen im dritten Quartal bei 5,861 Milliarden US-Dollar und in den ersten neun Monaten bei 17,737 Milliarden US-Dollar.

John Deere’s Ergebnis spiegelt die anhaltenden Auswirkungen der weltweiten Konjunkturschwäche auf dem Agrarsektor und in den Märkten für Baumaschinen wider. Alle Sparten erzielten Gewinn, wobei der Bereich Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege sogar einen höheren Betriebsgewinn erwirtschaftete als im Vorjahr. Wie schon in vorangegangenen Quartalen begünstigten die sorgfältige Umsetzung unserer Geschäftspläne, der Einfluss unseres breit angelegten Produktprogramms sowie die stringente Kontrolle von Kosten und Aktiva unsere Ergebnisse.

Geschäftsverlauf der Maschinensparten

Die weltweiten Maschinenumsätze reduzierten sich im dritten Quartal um 14 Prozent und in den ersten neun Monaten um 11 Prozent. Positive Preiseffekte von jeweils 2 Prozentpunkten konnten diese Rückgänge in beiden Zeiträumen teilweise abfedern. Ungünstige Umrechnungskurse belasteten die Umsätze ebenfalls mit 2 Prozentpunkten in beiden Perioden.

In den Vereinigten Staaten und Kanada sanken die Maschinenumsätze im dritten Quartal um 16 Prozent und in den ersten neun Monaten um 13 Prozent. Außerhalb dieser Regionen betrug der Rückgang im Quartal 12 Prozent und in den ersten neun Monaten 7 Prozent, wobei ungünstige Umrechnungskurse hier mit 4 Prozentpunkten im Quartal und 6 Prozentpunkten in den ersten neun Monaten ins Gewicht fielen.

Die Maschinensparten erzielten im dritten Quartal einen Betriebsgewinn von 625 Millionen US-Dollar und in den ersten neun Monaten von 1,526 Milliarden US-Dollar. Die Ergebnisverbesserung im dritten Quartal resultierte primär aus besseren Preisen, niedrigeren Produktionskosten sowie geringeren Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten. Dies wurde jedoch teilweise durch geringere Liefermengen und ungünstige Wechselkurseffekte gemindert.

Der Ergebnisrückgang in den ersten neun Monaten war hauptsächlich auf geringere Liefermengen, ungünstige Umrechnungskurse und eine weniger vorteilhafte Zusammensetzung des Produktprogramms zurückzuführen. Positive Effekte ergaben sich aus besseren Preisen, niedrigeren Produktionskosten und geringeren Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten. In beiden Zeiträumen trug zudem der Erlös aus dem Teilverkauf einer Beteiligung an der nicht konsolidierten SiteOne Landscape Supply, LLC zu den Resultaten bei.

Der Gewinn der Maschinensparten belief sich im dritten Quartal auf 353 Millionen US-Dollar und in den ersten neun Monaten auf 873 Millionen US-Dollar.

Finanzierungsgeschäft

Im Finanzierungsgeschäft erreichte der auf Deere & Company entfallende Gewinn im dritten Quartal 125,9 Millionen US-Dollar und in den ersten neun Monaten 357,9 Millionen US-Dollar. Der Ergebnisrückgang im dritten Quartal war vor allem auf geringere Zinsspannen, höhere Rückstellungen für Kreditrisiken und niedrigere Restwerte bei Leasingobjekten zurückzuführen. In den ersten neun Monaten belasteten gestiegene Verluste bei Restwerten von Leasingobjekten, geringere Zinsspannen und höhere Rückstellungen für Kreditrisiken die Ergebnisse. Zudem hatte der Verkauf des Ernteversicherungsgeschäftes das Ergebnis der ersten neun Monate des Vorjahres positiv beeinflusst.

Erwartungen und Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2016 wird ein Rückgang der Maschinenumsätze um voraussichtlich 10 Prozent erwartet, im vierten Quartal um 8 Prozent. Dabei sind ungünstige Umrechnungskurse von 2 Prozentpunkten für das Gesamtjahr und ein vorteilhafter Währungseffekt von etwa 1 Prozentpunkt im vierten Quartal berücksichtigt. Der Nettogewinn des Unternehmens wird für das Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich 1,35 Milliarden US-Dollar erreichen.

John Deere erzielt weiterhin gute Ergebnisse angesichts herausfordernder Marktbedingungen, insbesondere im Vergleich zu früheren Konjunkturabschwächungen in der Agrarwirtschaft. Das unterstreicht den Erfolg unserer Bemühungen, ein robusteres Geschäftsmodell zu entwickeln und weitere Ertragsquellen zu erschließen. Gleichzeitig konzentrieren wir uns weiterhin darauf, unsere Geschäftszweige noch effizienter zu machen und weitere strukturelle Kostensenkungen zu erzielen. Wir vertrauen nach wie vor auf die gegenwärtige Ausrichtung des Unternehmens und glauben fest daran, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist, seinen Kunden und Investoren auch in Zukunft einen Mehrwert zu bieten.

Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Die Umsätze dieser Sparte gingen im dritten Quartal um 11 Prozent und in den ersten neun Monaten um 7 Prozent zurück, hauptsächlich aufgrund geringerer Liefermengen und ungünstiger Wechselkurse, während sich bessere Preise positiv auswirkten. Der Betriebsgewinn belief sich im dritten Quartal auf 571 Millionen US-Dollar und in den ersten neun Monaten auf 1,329 Milliarden US-Dollar. Der Gewinnanstieg im dritten Quartal resultierte primär aus besseren Preisen, niedrigeren Produktionskosten sowie geringeren Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, wurde jedoch teilweise durch geringere Liefermengen und ungünstige Umrechnungskurse gemindert.

In den ersten neun Monaten wirkten sich geringere Liefermengen, ungünstige Umrechnungskurse und eine weniger vorteilhafte Zusammensetzung des Produktprogramms negativ aus, während bessere Preise, niedrigere Produktionskosten sowie geringere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten vorteilhaft waren. In beiden Zeiträumen begünstigte der Gewinn aus dem Teilverkauf der Beteiligung an SiteOne Landscape Supply, LLC die Resultate.

Für das Geschäftsjahr 2016 wird ein Rückgang der John Deere Umsätze in der Sparte Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege um voraussichtlich 8 Prozent erwartet, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit 2 Prozentpunkten berücksichtigt sind. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas werden die Branchenumsätze im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich um etwa 15-20 Prozent geringer ausfallen. Dieser Rückgang spiegelt den Einfluss niedriger Erzeugerpreise und landwirtschaftlicher Einkommen wider und wirkt sich am stärksten beim Umsatz mit leistungsstarken Maschinen aus.

Die Branchenumsätze in den EU-28 Märkten werden im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich gleich hoch bis 5 Prozent geringer als im Vorjahr ausfallen, beeinflusst durch niedrige Erzeugerpreise, gesunkene landwirtschaftliche Einkommen und den anhaltenden Druck auf Milcherzeuger. In Südamerika wird ein Rückgang der Branchenumsätze mit Traktoren und Mähdreschern um etwa 15-20 Prozent erwartet, primär aufgrund wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit in Brasilien. Die schwächere Konjunkturlage in China dürfte zu stagnierenden oder leicht rückläufigen Umsätzen in Asien führen.

Die Branchenumsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege in den Vereinigten Staaten und Kanada werden voraussichtlich gleich hoch bleiben oder um bis zu 5 Prozent steigen. Neue Produkte und die allgemeine Konjunkturerholung sollen die Umsätze mit John Deere Produkten begünstigen.

Bau- und Forstmaschinen

Die Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen sanken im dritten Quartal um 24 Prozent und in den ersten neun Monaten um 21 Prozent, bedingt durch geringere Liefermengen. Diese Sparte erzielte einen Betriebsgewinn von 54 Millionen US-Dollar im dritten Quartal und 197 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten. Der Rückgang des Betriebsgewinns war hauptsächlich auf geringere Liefermengen und ein weniger vorteilhaft zusammengesetztes Produktprogramm zurückzuführen, was teilweise durch niedrigere Produktionskosten sowie geringere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten kompensiert werden konnte.

Die weltweiten Umsätze mit John Deere Bau- und Forstmaschinen werden 2016 voraussichtlich um etwa 18 Prozent zurückgehen, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit einem Prozentpunkt zu Buche schlagen. Diese Einschätzung basiert vor allem auf der schwachen Konjunkturlage in den Vereinigten Staaten. Gemessen an den Ergebnissen des Vorjahres werden die weltweiten Branchenumsätze in der Forstwirtschaft um etwa 5-10 Prozent zurückgehen.

Finanzdienstleistungen

Der auf Deere & Company entfallende Gewinn im Finanzierungsgeschäft wird sich im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich auf 480 Millionen US-Dollar belaufen. Dieser Ausblick berücksichtigt weniger vorteilhafte Zinsspannen, steigende Verluste bei Restwerten von Leasingobjekten und höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken. Der Verkauf des Ernteversicherungsgeschäftes hatte das Ergebnis des Jahres 2015 positiv beeinflusst.

19.08.2016

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John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

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