Neue Geschäftsstelle stärkt grüne Branche in der Hauptstadt
Am 20. März 2019 wurde am Pariser Platz 6 in Berlin die gemeinsame Geschäftsstelle der Stiftung Die Grüne Stadt und der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL) eröffnet. Über 50 Vertreter der grünen Branche nahmen an der Veranstaltung im Allianzforum teil.
Eiko Leitsch, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, begrüßte die Anwesenden. Er betonte, dass die Stiftung, die im September ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, mit dem Umzug nach Berlin spezifische Ziele verfolge.
Wir wollen näher an die Politik, in die Mitte der Republik und unter ein gemeinsames grünes Dach.
Jens Spanjer, Präsident der DGGL, hob hervor, dass die neue Zusammenarbeit die Strategien der DGGL umsetze.
Als eine der ältesten Gartengesellschaften Deutschlands wollen wir noch besser wahrnehmbar werden. Und wir wollen mit denen kooperieren, die wir schon im Weißbuchprozess ‚Grün in der Stadt‘ als verlässliche Partner kennengelernt haben.
Potenziale der Zusammenarbeit
Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, forderte mehr Selbstbewusstsein von der grünen Branche.
Wir Landschaftsarchitekten und Landschaftsgärtner sind Experten für die nachhaltige Stadt der Zukunft – und das müssen wir auch zeigen!
Prof. Dr. Hagen Eyink, Referatsleiter „Grün in der Stadt“ im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, gratulierte den Partnern zu diesem Schritt.
Insbesondere in Zeiten von Verstädterung und Nachverdichtung braucht das Stadtgrün starke Fürsprecher, damit es in den gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen Gewicht hat.
Im Anschluss an die Grußworte fand eine Gesprächsrunde statt, moderiert von Oliver Hoch, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau Berlin-Brandenburg. Teilnehmer waren Peter Menke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Die Grüne Stadt, Beate Reuber, Senior Parkmanagerin bei GrünBerlin und Sprecherin des Gartennetz Deutschland, Ministerialrat Dr. Thomas Schmidt, Referatsleiter Gartenbau und Landschaftsbau vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BMEL), sowie Regine Lorenz, Leiterin des Allianz Stiftungsforums. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Kooperation große Potenziale biete.
Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Empfang, der Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken bot.
