Erfolgreiche Ausstellungen und hohe Besucherzahlen
Ein zentraler Beitrag der STSG zur BUGA war die Ausstellung „Paradiesgärten – Gartenparadiese“ in der teilrestaurierten Erfurter Peterskirche auf dem Petersberg. Dort wurden über 325.000 Besucher gezählt. In der Herzoglichen Orangerie in Gotha zog die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ rund 19.000 Besucher an, die sich mit der Orangeriekultur befasste.
Auf den Dornburger Schlössern wurde eine Ausstellung zur Goethezeit gezeigt, die die Gäste in die Gestaltung der Schlossgärten durch Hofgärtner Carl August Christian Sckell einführte. Diese Ausstellung verzeichnete etwa 8.000 Besucher. Im Schlosspark Altenstein in Bad Liebenstein präsentierte der Hamburger Künstler Joachim Jacob das „Garten-Theater für den Altenstein. Eine Hommage an Georg und Helene“.
Im Kirms-Krackow-Haus in Weimar wurde in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar die Ausstellung „Exotische Inspiration. Gesellige Teekultur in Weimar um 1800“ gezeigt, die Garten- und Kulturgeschichte miteinander verband. Zusätzlich gab es Ausstellungen von musealen Partnern der STSG im Sommerpalais Greiz und in Schloss Molsdorf.
Historische Gärten als Hauptattraktion der BUGA
Die Gärten selbst standen im Mittelpunkt der BUGA. Das Konzept, zahlreiche Außenstandorte in ganz Thüringen einzubeziehen, erwies sich als erfolgreich. Diese Standorte erhielten, auch während der von Corona-Einschränkungen geprägten Anfangswochen der BUGA, viel Aufmerksamkeit. Die sechs von der STSG betreuten Außenstandorte, darunter der Schlosspark Altenstein, der Fürstlich Greizer Park und die Dornburger Schlossgärten, verzeichneten hohe Besucherzahlen. Besonders die gartenkünstlerischen Besonderheiten, wie historische Schmuckbeete, stießen auf großes Interesse.
„Unser Konzept war so einfach wie anspruchsvoll“, blickt Dr. Doris Fischer, Direktorin der STSG, zurück. „Wir haben keine Blumenhallen oder extra angelegten Schmuckbeete präsentiert, sondern die Ergebnisse unserer täglichen Arbeit – nämlich die gartendenkmalpflegerische Qualität, die alljährlich von den Gartenteams ins Werk gesetzt wird.“
Die STSG plant, an den BUGA-Erfolg anzuknüpfen. Es wird ein wachsendes Interesse an historischen Gärten bei Einheimischen und Touristen festgestellt. Dies motiviert die Stiftung, ihre Vermittlungsangebote in den kommenden Jahren zu verstärken. Ziel ist es zudem, gemeinsam mit Partnern dem dichten Netz historischer Gärten in Thüringen die entsprechende Wahrnehmung zu verschaffen.

