Wettbewerbe und Jubiläen

Kandidatensuche für den Deutschen Umweltpreis 2018 gestartet

Die Suche nach Kandidaten für den mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis 2018 hat begonnen. Rund 130 Institutionen können bis zum 15. Februar Vorschläge einreichen. Die DBU würdigt damit Leistungen von Persönlichkeiten, die sich beispielhaft für den Umweltschutz eingesetzt haben.

Das Auswahlverfahren und die Jury

Die DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück erhält jährlich zahlreiche Kandidatenvorschläge. Eine Liste der vorschlagsberechtigten Institutionen ist auf der Webseite des Deutschen Umweltpreises (www.dbu.de/umweltpreis) verfügbar. Die eingereichten Empfehlungen werden einer unabhängigen, 16-köpfigen Experten-Jury vorgelegt, die sich aus Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammensetzt. Basierend auf dem Votum der Jury trifft das DBU-Kuratorium die endgültige Entscheidung über den oder die Preisträger.

Ob mittelständische Unternehmer oder Wissenschaftler – mit dem Preis zeichnen wir Persönlichkeiten aus, die sich mit ihren innovativen Projekten, Maßnahmen oder Lebensleistungen vorbildlich für den Schutz der Umwelt eingesetzt haben oder einsetzen. Ihre Leistungen sollten modellhaft und praktisch umsetzbar sein, um einen möglichst großen Nachahmungseffekt zu erzielen.

Langjährige Tradition der Auszeichnung

Seit 1993 vergibt die DBU den Deutschen Umweltpreis an Pioniere des Umweltschutzes. Ziel ist es, Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen zu motivieren, Umweltprobleme frühzeitig zu erkennen und präventive Strategien zu entwickeln. Zu den früheren Preisträgern gehören der Ozonforscher und spätere Chemie-Nobelpreisträger Professor Dr. Paul J. Crutzen (1994) sowie der ehemalige Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Professor Dr. Klaus Töpfer (2002).

Vielfältige Herausforderungen im Umweltschutz

Im Jahr 2017 wurde der 25. Deutsche Umweltpreis an die Naturschützer Inge Sielmann, Dr. Kai Frobel und Professor Dr. Hubert Weiger für ihre Arbeit am „Grünen Band“ verliehen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Unternehmer Johannes und Bernhard Oswald für die Entwicklung eines energieeffizienten industriellen Elektroantriebs. Der DBU-Ehrenpreis ging posthum an Tony de Brum, den früheren Außenminister der Marshall-Inseln.

Mit der Auszeichnung wollte die DBU verdeutlichen, dass der Kampf für Klima- und Naturschutz sowie Energieeffizienz kein Selbstzweck ist. Die zukunftsweisenden Ideen der Preisträger zeigen, wie wir den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit begegnen und so unseren Kindern einen lebenswerten Planeten hinterlassen können.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die Auszeichnungen am 29. Oktober in Braunschweig.

29.11.2017

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