Naturschutz

Bäume und Wälder: Unverzichtbare Klimaschützer

Zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April betont die Stiftung Klimawald die essenzielle Rolle von Bäumen und Wäldern für den Klimaschutz. Sie fungieren als natürliche Kohlenstoffsenken und erbringen vielfältige Leistungen für Klima und Mensch.

Die vielfältigen Leistungen eines Baumes für das Klima

Die Stiftung Klimawald hebt die beeindruckenden Leistungen eines einzelnen 100-jährigen Laubbaumes hervor:

  • Er bindet jährlich 6.298 kg Kohlendioxid, an einem Sonnentag allein 9,4 m³ CO2.
  • Er produziert 4.580 kg (fast 4,6 Tonnen) Sauerstoff pro Jahr, an einem Sonnentag 18,7 m³ O2.
  • Er ernährt rund 2.500 Regenwürmer, die den Boden lockern.
  • Er filtert eine Tonne Staub und Gifte, was besonders in städtischen Gebieten von Bedeutung ist.
  • Er bietet Vögeln, Säugetieren und Insekten Lebensraum, Nahrung und Nistplätze.
  • Er erfreut den Menschen mit seinem Grün und seiner Blütenpracht und spendet Harmonie.
  • Er bindet rund 3 Kubikmeter (3.000 Liter) Wasser und gibt es phasenweise wieder ab (Schwammfunktion).
  • Er reguliert das Klima, indem er Schatten spendet, Kohlendioxid bindet, Hitze und Frost puffert, die Umgebungsluft befeuchtet und als Blendschutz dient.

Die Stiftung Klimawald ruft dazu auf, Wälder zu schützen und mehr Bäume zu pflanzen, da diese für das Klima von großer Bedeutung sind.

Engagement der Stiftung Klimawald für neue Wälder

Seit ihrer Gründung vor acht Jahren hat die Stiftung Klimawald über 38 Hektar neuen Wald in Deutschland gepflanzt. Zehn Quadratmeter neuer Wald binden über die Lebensdauer der Bäume mehr als eine Tonne CO2 in der wachsenden Holzmasse.

Die Stiftung Klimawald ist als Bürger-Mitmach-Stiftung konzipiert und bietet Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Schaffung neuer Wälder, um den natürlichen Sonnenschirm der Erde zu stärken.

24.04.2019

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