Herbstliche Gestaltung und gärtnerische Innovationen
Das Programm umfasst herbstlichen Farbenzauber, Gottesdienste, Familienprogramme und ein kulturelles Rahmenprogramm. Friedhofsgärtner setzen mit individuell gestalteter Farbenpracht auf den Gräbern ein Zeichen gegen die Anonymität vieler moderner Grabstätten.
Blumen und liebevoll mit Pflanzen gestaltete Gräber symbolisieren die Erinnerung an einen Menschen. Gärtnerische Innovationen, wie der auf der diesjährigen Bundesgartenschau (BUGA) vorgestellte „Memoriam-Garten“, bieten Hinterbliebenen und Verstorbenen einen persönlichen und ästhetischen Erinnerungsort. Der Memoriam-Garten wurde 2009 mit dem Deutschen Innovationspreis Gartenbau ausgezeichnet.
Bereits auf der BUGA in Schwerin zeigen Friedhofsgärtner, wie farbenfroh diese Erinnerung gestaltet werden kann. Besucher des Tags des Friedhofs können sich ebenfalls ein Bild davon machen, da die Friedhöfe die Trends der Herbstbepflanzung 2009 präsentieren werden.
Einzigartigkeit und Kooperation der Akteure
Der besondere Zauber der herbstlichen Natur mischt sich hier mit der Lebendigkeit der vielen Aktionen und Programme. Dies ist einmalig auf Europas Friedhöfen!
Dies betont Lüder Nobbmann, Vorsitzender des BdF, zur Einzigartigkeit des Tags des Friedhofs. Die Veranstaltung findet seit 2001 jährlich statt.
Die Gestaltung des Tages liegt in den Händen der einzelnen Städte. Vor Ort kooperieren Friedhofsgärtner, Bestatter, Steinmetze, Floristen, Friedhofsverwaltungen, Religionsgemeinschaften sowie Initiativen und Vereine, um die Vielfalt der Friedhofskultur zu präsentieren. Im vergangenen Jahr zog die Veranstaltung viele Tausend Besucher auf die Friedhöfe.
