Der Wettbewerb der Landschaftsgärtner-Azubis im Detail
Eine Woche vor der Eröffnung der Landesgartenschau in Würzburg veranstaltete der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) den Bayern Cup 2018. Acht Zweierteams traten an, um die besten Landschaftsgärtner-Azubis Bayerns zu ermitteln. Die Aufgabe bestand darin, acht identische, rund 16 m² große Baustellen innerhalb von 15 Stunden fertigzustellen.
Ziel war die korrekte Umsetzung der Planung für die „Déjà-vu-Gärten“, die Landschaftsarchitekt Christian Loderer entwickelt hatte. Die Bauaufgabe umfasste ein vielseitiges Leistungsspektrum des Garten- und Landschaftsbaus (GaLaBau). Dazu gehörten Bodenarbeiten, Pflasterflächen, Mauerwerke und Stufenanlagen aus Naturstein sowie eine Holzterrasse mit Geländer und Holzzaun.
Die vegetationstechnischen Arbeiten umfassten eine Schnitthecke, Stauden und eine Baumpflanzung. Das Verlegen von Rollrasen schloss die Aufgabenstellung ab.
Sieger und weitere Platzierungen
Mit knappem Vorsprung gewannen Julian Maier und Niklas Stadlmayr von der Bullinger GmbH & Co. KG aus Donauwörth. Sie qualifizierten sich damit für die Teilnahme am bundesweiten Landschaftsgärtner Cup 2018, der im September im Rahmen der Messe GaLaBau in Nürnberg stattfindet.
Der schwäbische GaLaBau-Fachbetrieb verteidigte damit seine bayerische Meisterschaft der angehenden Landschaftsgärtner-Azubis aus dem Jahr 2017. Der zweite Platz ging an Daniela Schmied und Korbinian Ferstl von der Garten- und Landschaftsbau Pohl GmbH in Willmering bei Cham. Den dritten Platz belegten Lambert Schmid und Philipp Seiniger von der Haderstorfer Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau GmbH aus Ergolding.
Würdigung der Leistungen durch Staatsministerin und VGL-Präsident
Sie haben großes Geschick, Können und ein gehöriges Maß an Durchhaltevermögen bewiesen und gehören zur Spitze der bayerischen Landschaftsgärtner. Das verdient allerhöchsten Respekt.
Mit diesen Worten würdigte Michaela Kaniber die Leistungen der Auszubildenden bei der Siegerehrung. Sie betonte, dass der Garten- und Landschaftsbau mit über einer Milliarde Jahresumsatz im Jahr 2017 eine tragende Säule der Grünen Branche im Freistaat sei.
Alle Azubis haben großartige Arbeit geleistet und erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen. Dieses Jahr war fachlich einer der anspruchsvollsten Bayern Cups, die wir bisher veranstalteten. Denn die Gesamtaufgabe war für 15 Stunden Wettkampfzeit sehr umfangreich. Letztlich waren die Holzarbeiten entscheidend für die Platzierung. Hier haben Feinheiten entschieden.
Dies ergänzte Gerhard Zäh, Präsident des VGL Bayern.

