Funktionsweise und Vorteile der Infrarottechnik
Geräte zur thermischen Wildkrautbeseitigung mittels Infrarottechnik sind seit über zwei Jahrzehnten auf dem Markt etabliert. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung haben sie sich zu einer ausgereiften Technologie entwickelt, die sowohl bei privaten Anwendern als auch bei Kommunen und Landschaftsgärtnern zum Einsatz kommt.
Das Verfahren ermöglicht die vollständige Entfernung von Wildkraut ohne den Einsatz chemischer Mittel. Es arbeitet umweltfreundlich, geräuschlos und ohne offene Flamme. Die gezielte Anwendung der Infrarottechnik verhindert Schäden an Pflanzen außerhalb des Arbeitsbereichs. Mit Betriebskosten von unter einem Cent pro Quadratmeter gilt das Verfahren als wirtschaftlich. Die Infrarotstrahlung bewirkt das Platzen der Eiweißzellen in den Pflanzen, was den Verwelkungsprozess unmittelbar einleitet.
Gerätevarianten für unterschiedliche Anforderungen
Das Produktspektrum reicht von tragbaren Geräten für kleine Flächen und schwer zugängliche Bereiche bis hin zu fahrbaren Master-Modellen für größere Flächen. Der Master 510 R ist innerhalb dieser Serie mit einem stufenlosen Fahrantrieb ausgestattet, der die Bearbeitung großer Flächen und Steigungen erleichtert und den Kraftaufwand reduziert.
Der Master 510 R verfügt zudem über einen abnehmbaren Steck-Akku, der unabhängig vom Einsatzort geladen werden kann. Bei den handgeführten InfraWeeder-Geräten ist das Eco-Modell zusätzlich mit einem Turbogebläse und einem elektrischen Zünder ausgestattet. Die erhöhte Luftzufuhr führt zu einer Leistungssteigerung.
Zubehör und neue Modelle
Für die handgeführten Modelle ist umfangreiches Zubehör erhältlich, darunter ein Rad-Set, ein Flaschenwagen und ein Komfort-Rucksack. Die InfraWeeder-Reihe wird ab 2018 durch das Modell Ronco 330 ergänzt. Dieses fahrbare Gerät in Kompaktbauweise bietet eine Arbeitsbreite von 33 cm und entspricht funktional dem Master 510. Es ist speziell für beengte Einsatzbereiche konzipiert.
