Baumaschinen und Baugeräte

Volvo CE: Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal

Volvo Construction Equipment verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von 14 Prozent, beeinflusst durch die Covid-19-Pandemie. Eine starke Erholung in China konnte die schwächere Nachfrage in anderen Regionen teilweise ausgleichen. Der Auftragseingang stieg trotz allem um elf Prozent.

Umsatzrückgang und Erholung in China

Die Geschäftsergebnisse von Volvo Construction Equipment (Volvo CE) im zweiten Quartal wurden durch die globalen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beeinflusst. Eine starke Erholung auf dem chinesischen Markt konnte die schwächere Nachfrage in anderen Regionen teilweise kompensieren.

Der bereinigte Nettoumsatz von Volvo CE verzeichnete im zweiten Quartal einen Rückgang um 14 Prozent auf 22.876 Mio. SEK, verglichen mit 26.814 Mio. SEK im Vorjahreszeitraum. Der höhere Umsatz in China trug maßgeblich dazu bei, die Umsatzrückgänge in anderen Märkten abzufedern. Das Betriebsergebnis lag bei 3.108 Mio. SEK, nach 4.153 Mio. SEK im zweiten Quartal des Vorjahres. Dies entspricht einer operativen Marge von 13,6 Prozent, gegenüber 15,5 Prozent im zweiten Quartal 2019.

Trotz der pandemiebedingten Umsatzentwicklung stieg der Auftragseingang im zweiten Quartal 2020 um elf Prozent. Dies ist auf eine hohe Nachfrage nach Maschinen der Marke SDLG zurückzuführen, die ein Wachstum von 31 Prozent verzeichnete. Die Lieferungen stiegen im zweiten Quartal um acht Prozent, obwohl die meisten Fabriken in Europa, Nord- und Südamerika aufgrund von Schließungen und Lieferproblemen für einen Monat stillgelegt waren.

Marktentwicklung in den Regionen

Bis Ende Mai schrumpften die Märkte in Europa und Nordamerika, gemessen in Einheiten, um jeweils 22 Prozent. Der asiatische Markt, ohne China, verzeichnete einen Rückgang von 21 Prozent. Der chinesische Markt zeigte eine deutliche Erholung und wies Ende Mai ein Plus von 13 Prozent auf. Auch der südamerikanische Markt entwickelte sich positiv mit einem Zuwachs von acht Prozent zum gleichen Zeitpunkt des Jahres.

Während die Nachfrage nach Baumaschinen sowohl in Europa als auch in Nordamerika im zweiten Quartal schwach war, konnten wir unsere starke Position in China nutzen, die sich in diesem Zeitraum stark erholte. Dies ermöglicht es uns, aus einer Position der relativen Stärke heraus zu handeln und innovative Technologien voranzutreiben, die unsere Branche zu nachhaltigeren Lösungen führen. Wir investieren weiterhin in Elektrifizierung, Automatisierung und Konnektivität.

27.07.2020

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