Nutzfahrzeuge

Volkswagen erreicht Umweltziele in der Produktion

Volkswagen hat im Rahmen seines Umweltprogramms „Think Blue. Factory.“ den Ressourcenverbrauch in der Automobilproduktion seit 2011 um durchschnittlich 24,3 Prozent reduziert. Über 3.400 Umweltmaßnahmen wurden weltweit umgesetzt.

Erfolgreiche Bilanz und neue Ziele für umweltschonende Produktion

Volkswagen hat im Rahmen seines Umweltprogramms „Think Blue. Factory.“ den Ressourcenverbrauch in der Automobilproduktion seit 2011 um durchschnittlich 24,3 Prozent reduziert. Weltweit wurden über 3.400 Umweltmaßnahmen und Projekte an den Produktionsstandorten umgesetzt.

Beim vierten „Think Blue. Factory.“-Tag in Wolfsburg zogen 350 Umweltexperten der Marke Volkswagen Pkw, des Geschäftsbereichs Komponente und von Volkswagen Nutzfahrzeuge eine positive Bilanz. Gleichzeitig wurden neue Ziele für eine umweltschonende Automobilproduktion diskutiert.

„‚Think Blue. Factory.‘ ist bereits heute ein voller Erfolg für Volkswagen. Innerhalb von vier Jahren haben wir unsere Umweltziele in der Produktion nahezu erreicht. Ich bin stolz auf diese engagierte Mannschaft“, sagte Thomas Ulbrich, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw für den Geschäftsbereich Produktion und Logistik. „Wir haben schon viel geschafft, aber für uns darf hier keinesfalls Schluss sein. Es gilt jetzt, das vorhandene Potenzial weiterhin zu nutzen und mit neuen Ideen und Maßnahmen die Zukunft von Volkswagen noch umweltschonender zu gestalten.“
„Volkswagen feiert die Erfolge von ‚Think Blue. Factory.‘ vor allem aufgrund der sehr hohen Motivation in der Mannschaft. Von der ersten Stunde an haben unsere Umweltexperten dieses Programm mit mehr als 3.400 innovativen Ideen zu einer echten Erfolgsgeschichte gemacht“, ergänzte Thomas Schmall, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw für den Geschäftsbereich Komponente.
„Unsere Kolleginnen und Kollegen haben die nötige Erfahrung, den technischen Sachverstand und die Kompetenz, wenn es um möglichst ressourcenschonende Produktion geht. Das haben sie mit ihrem Ideenreichtum immer wieder bewiesen. Die Belegschaft weiß, dass eine möglichst umweltfreundliche Produktion auch ein Wettbewerbsfaktor ist und damit Arbeitsplätze sichert. Deswegen werden wir nicht locker lassen und das Umweltprogramm weiter vorantreiben“, erklärte Betriebsrats-Koordinator Jürgen Hildebrandt.

Maßnahmen und Initiativen an den Standorten

Vertreter aller Volkswagen Standorte präsentierten ihre Ideen und umgesetzten Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourceneinsatzes. Das Werk Wolfsburg nutzt ein Energie Management System+, das Energieverbräuche analysiert und Einsparpotenziale aufzeigt. Im Motorenwerk Chemnitz optimiert ein Team die Abschaltpläne, um am Wochenende Strom zu sparen. Volkswagen Bratislava reduziert Lösemittelemissionen in der Lackiererei durch ein spezifisches Spülmedium.

Die Werke Hannover, Emden, Polkowice, Kassel und Pune setzen auf Energierückgewinnung. Die Volkswagen Gießerei in Hannover nutzt beispielsweise die Abwärme des Abkühlbeckens zur Beheizung von Büroräumen im Winter und zur Erwärmung von Trinkwasser.

Dr. Josef Baumert, Produktions- und Logistikvorstand Volkswagen Nutzfahrzeuge, betonte: „Ich bin immer noch begeistert, wie viele Ideen nach so vielen Jahren im Rahmen von ‚Think Blue. Factory.‘ entstehen. Es sind nicht immer nur die großen Investitionen, die uns voranbringen, sondern auch organisatorische Veränderungen und andere kleine Bausteine und Ideen. Das sollten wir keinesfalls vernachlässigen. Auch wenn wir das Ziel erreichen, bis 2018 den Energie- und Wasserverbrauch sowie den Anteil an Abfall, CO2- und Lösemittelemissionen um 25 Prozent zu senken, bedeutet dies nicht, dass wir uns zurücklehnen können.“ Er appellierte: „Die Umwelt braucht Ihre Ideen, wir brauchen Ihr Engagement dafür.“

Das Werk Hannover verzeichnete 2014 den niedrigsten Energieverbrauch seit zehn Jahren, trotz gestiegenem Produktionsvolumen. Im Zuge der Baumaßnahmen „Neue zukunftsfähige Montage“ wird die Gebäudetechnik energetisch modernisiert.

Volkswagen zeichnete zudem Mitarbeiter für ihr Engagement bei der Ressourcenschonung aus. Das Logistik-Team aus Chattanooga (USA) setzte sich für Brennstoffzellen im Materialtransport sowie das Recycling von Plastik und Papier ein. Vojtech Kiss aus Bratislava (Slowakei) engagiert sich für die Wiederverwendung von Wasser aus Waschanlagen. Michael Scholz leitet am Standort Kassel Energie- und Umweltworkshops und fördert die Einführung von Energie- und Umweltlabels zur Abschaltung von Maschinen.

10.09.2015

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