Gesundheitliche Folgen des Klimawandels im Detail
Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, äußerte sich anlässlich der Veröffentlichung des Themenheftes „Klimawandel und Gesundheit“ der Zeitschrift Umweltmedizinischer Informationsdienst (UMID) zu den Auswirkungen. Er betonte, dass Hitzewellen, Stürme, Überschwemmungen, ein verändertes Auftreten von Allergenen, neue Krankheitserreger und eine Veränderung der natürlichen UV-Strahlung Folgen des Klimawandels sind, die zu gesundheitlichen Belastungen führen können.
Hitzewellen, Stürme, Überschwemmungen, ein verändertes Auftreten von Allergenen, neue Krankheitserreger oder auch eine Veränderung der natürlichen UV-Strahlung - all das sind Folgen des Klimawandels, die zu gesundheitlichen Belastungen bei uns Menschen führen können.
Das UMID-Heft wird gemeinsam vom Umweltbundesamt (UBA), dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und dem Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit (APUG) herausgegeben. Es enthält Beiträge zur Ausbreitung nicht-heimischer allergener Pflanzen und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Weitere Themen sind die solare UV-Strahlung im Kontext des Klimawandels sowie die mögliche Ausbreitung neuer Krankheitserreger und ihrer Überträger.
Umfassende Informationsangebote und Aktivitäten der Behörden
Die aktuelle Ausgabe des UMID informiert zudem über das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes und das Allergie-Internetportal des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Des Weiteren werden die Serviceangebote des „Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung“ (KomPass) des UBA vorgestellt.
Das Themenheft bietet eine Übersicht der Aktivitäten ausgewählter Bundesoberbehörden Deutschlands zum Themenfeld „Klimawandel und Gesundheit“. Das UMID-Themenheft „Klimawandel und Gesundheit“ ist online zum Herunterladen verfügbar.