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Urban Utopia Conference: Pflanzen als Schlüssel für lebenswerte Städte

Die Urban Utopia Conference widmet sich der Rolle von Pflanzen in der Stadtgestaltung. Über 100 Sprecher und zahlreiche Teilnehmer diskutieren im Juli in Berlin über grüne Lösungen für urbane Räume und fördern den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren.

Pflanzen als zentrale Ressource für urbane Lebensqualität

Die Urban Utopia Conference etabliert sich als zentraler Treffpunkt der grünen Branche. Mit über 100 Sprechern, fünf parallel genutzten Räumen und einer Erwartung von 400 bis 500 Teilnehmern widmet sich die Veranstaltung im Juli am Holzmarkt 25 in Berlin zwei Tage lang der Rolle von Pflanzen in der gestalteten Umwelt.

Die Konferenz bringt Akteure aus verschiedenen Bereichen zusammen, darunter Garten- und Landschaftsbau, urbane Planung, Innovation, Kunst, Kultur, Start-ups und Forschung. Im Mittelpunkt steht die Pflanze als Ressource für die Gestaltung lebenswerter Städte.

Zu den Rednern zählen Umweltminister Carsten Schneider, die Permakulturgärtnerin Maria Giménez, die Kulturwissenschaftlerin Dr. Hildegard Kurt, die Leiterin des Palmengartens Frankfurt Dr. Katja Heubach sowie der Pflanzplaner Christian Meyer. Das Programm wird durch weitere Experten aus Praxis, Wissenschaft, Medien und Kreativwirtschaft ergänzt.

Programm und Themenschwerpunkte

Das Programm umfasst Vorträge, Panels, Workshops und Vernetzungstreffen. Drei Beispiele verdeutlichen die thematische Breite:

  • Politische Dringlichkeit: Umweltminister Carsten Schneider diskutiert mit Journalistin Clara Pfeffer über die Rolle von Politik, Medien und Gesellschaft bei der Transformation zu grüneren Städten.
  • Female Entrepreneurship: Im Panel „Green Founders: Frauen, die Zukunft pflanzen“ teilen die Gründerinnen Gabriella Pape (Königliche Gartenakademie), Rosa Pöttinger (ecotrii), Natalie Kirchbaumer (meine ernte) und Zelda Czok (Winkel van Sinkel) ihre Erfahrungen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen.
  • Urbane Ökosysteme: Dr. Jennifer Schulz stellt im Beitrag „Urbane Waldgärten: Städte als essbare Ökosysteme“ dar, wie mehrschichtige Pflanzensysteme Städte resilienter machen können.

Rückblick auf die Premiere

Die erste Urban Utopia Conference fand im Sommer 2025 am Holzmarkt 25 statt und zog über 300 Pflanzenliebhaber und Fachleute an. Dabei entstanden neue Synergien und Kooperationen.

Mich beeindruckte die Atmosphäre des gemeinsamen Zuhörens – erstaunlich. Menschen gaben sich Raum, waren offen und präsent. Für diese Größe alles andere als selbstverständlich.

So beschreibt Martin Höfft, Gründer des Café Botanico, die damalige Stimmung.

Mehrwert und Zielsetzung

Die Urban Utopia Conference dient als Plattform für Austausch und Kooperation. Sie vernetzt Akteure über Branchengrenzen hinweg, von Stadtplanern und Landschaftsarchitekten über Kommunen bis hin zu Investoren, Gründern und politischen Entscheidungsträgern. Diese Schnittstellen sollen einen interdisziplinären Austausch über aktuelle Herausforderungen ermöglichen.

Ein Fokus liegt auf der Förderung von Nachwuchstalenten. Durch ein Preismodell erhalten Studierende, Auszubildende und Trainees vergünstigten Zugang, um Einblicke in die Branche zu gewinnen und sich mit etablierten Akteuren zu vernetzen.

Ziel ist der Aufbau langfristiger Partnerschaften innerhalb der Begrünungswirtschaft, unter Einbeziehung von Praxis, Forschung und Zivilgesellschaft.

23.04.2026

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