Regionale Unterschiede und Einflussfaktoren auf den Blumenhandel
Das milde und überwiegend trockene Wetter sowie der Umstand, dass der Valentinstag 2014 auf einen Freitag fiel, wurden von den Großhändlern als positive Faktoren für die Kauflaune genannt. Besonders im Westen, in der Mitte und im Süden Deutschlands verzeichneten die Großhändler deutliche Umsatzzuwächse bei Preisen und Mengen.
Die Preisentwicklung wurde als stark abhängig von der Geschäftspolitik des einzelnen Großhändlers bewertet. Großhändler mit langfristigen Lieferverträgen konnten die Preise zumeist günstiger gestalten. In Norddeutschland blieb die Umsatzentwicklung verhalten, entsprach aber dem Vorjahresergebnis. In Ostdeutschland erreicht der Valentinstag weiterhin nicht die Bedeutung des Frauentags am 8. März, konnte jedoch bei einigen Großhändlern Zuwächse verzeichnen.
Der Nachverkauf am Samstag verlief im Süden und in der Mitte des Landes gut, während die Kaufstimmung im Westen und Norden verhaltener war. Die Großhändler bewerteten positiv, dass die Berichterstattung in den Publikumsmedien vor dem Valentinstag zurückhaltend war. Abgesehen von Berichten über Pestizide in Rosen wurden die Konsumenten nicht negativ beeinflusst.
Die Rose bleibt der unangefochtene Verkaufsschlager
Die Rose bleibt als Zeichen der Liebe der meistverkaufte Artikel zum Valentinstag. Ob als Strauß oder Solitär, in Rot, Rosa, Weiß oder Gelb – Rosen sind ein fester Bestandteil des Valentinstags. Die Ergebnisse des Valentinstags 2014 bestätigten den Optimismus, der bereits während und nach der IPM im Großhandel zu vernehmen war.
