Optimas Finliner: Neue Material-Verteilschaufel für den GaLaBau
Die neue Material-Verteilschaufel „Finliner“ von Optimas ist für die Instandhaltung von Straßenbanketten konzipiert. Mit einem Fassungsvermögen von 1,6 m³ und einer breiteren Ladeöffnung ermöglicht sie ein zügigeres Befüllen, beispielsweise durch einen Lkw oder Radlader. Dies trägt zur Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit bei.
Die „Finliner“ ist eine hydraulisch betriebene Schaufel mit einer Breite von 2,60 m. Das Förderband hat eine Länge von 2,50 m. Als Trägergerät dient ein Radlader, wobei die Schaufel mit jedem Fabrikat kompatibel ist und mittels Schnellwechsler montiert werden kann.
Arbeitsweise und Effizienzsteigerung der Finliner
Nach der Montage kann die „Finliner“ von einem weiteren Radlader oder Lkw beladen werden. Ein integriertes Stahlschild ermöglicht es, das Einbaumaterial während der Fahrt auf die gewünschte Höhe zu bringen. Da das Material seitlich über ein Fließband ausgeworfen wird, kann der Radlader stets geradeaus fahren.
Im Einsatz, wie beispielsweise im Landkreis Traunstein, wird die „Finliner“ direkt vom Lkw mit frischem Material versorgt. Dies eliminiert Fahrten des Radladers zur Materialaufnahme oder zum Heranfahren an die Verfüllstelle, was die Arbeitsabläufe beschleunigt.
Erhöhte Kapazität und Praxiseinsatz der Optimas Finliner
Die neue „Finliner“ bietet mit 1,6 m³ eine um 60 % höhere Ladekapazität im Vergleich zum kleineren Modell mit 1,0 m³. Diese größere Füllmenge minimiert die Anzahl der Ladevorgänge und erhöht somit die Effektivität im Einsatz.
Im Landkreis Traunstein wird die „Finliner“ in der Bankettpflege eingesetzt, wo etwa 400 km Straße instand zu halten sind. Der Bauhof nutzt hierfür einen sogenannten Bankettzug. Dieser besteht aus einem Material-Lkw, einem Radlader mit der „Finliner“ und einem weiteren Radlader, der mit Besen und Verdichterplatte ausgestattet ist. Diese Einheiten arbeiten in einer festen Reihenfolge hintereinander.
Durch die größere Füllmenge der „Finliner“ reduzieren sich die Stopps des Bankettzugs für die Materialaufnahme erheblich. Dies führt zu einer deutlichen Optimierung der Arbeitsabläufe im Vergleich zu früheren Methoden.

