Strategische Erweiterung des Produktportfolios durch Terex-Übernahme
Pat Olney, President von Volvo CE, äußerte sich zu den Beweggründen der Übernahme:
Es handelt sich um einen strategischen Kauf, der Volvo CE beträchtliche Wachstumsaussichten beschert. Die Ergänzung um ein gut angesehenes Sortiment starrer Dumper erweitert die Erdbauoptionen für Firmen mit Einsatzbereichen im Tagebau.
Die Übernahme umfasst fünf Modelle starrer Dumper mit Nutzlasten von 32 bis 91 Tonnen. Diese Erweiterung soll den Marktanteil von Volvo CE im Tagebau vergrößern. Der Tagebau ergänzt die bereits von Volvo CE bedienten Branchen wie Hoch- und Tiefbau, Öl und Gas, Bergbau, Aggregate und Straßenbau.
Zudem erweitert die Akquisition das Portfolio um drei Modelle knickgelenkter Dumper mit Nutzlasten von 25 bis 38 Tonnen. Diese Maschinen sollen die etablierte Position von Volvo CE im Marktsegment der knickgelenkten Dumper festigen, eine umfassende Marktabdeckung ermöglichen und Wachstumschancen in Schwellenländern bieten.
Finanzielle Details und Zeitplan der Akquisition
Im Jahr 2012 erzielten die von der Übernahme betroffenen Firmen (ohne NHL) einen Umsatz von etwa 370 Millionen US-Dollar (rund 2,5 Milliarden Schwedische Kronen) und ein Betriebsergebnis von circa 33 Millionen US-Dollar (etwa 220 Millionen Schwedische Kronen). In den ersten neun Monaten des Jahres 2013 belief sich der Nettoumsatz auf etwa 172 Millionen US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Schwedische Kronen) und das Betriebsergebnis auf circa 5,5 Millionen US-Dollar (etwa 35 Millionen Schwedische Kronen). Der Anteil an NHL wird voraussichtlich nach der Equity-Methode gemäß IAS 28 bewertet.
Der Kaufpreis von rund 160 Millionen US-Dollar wird die Nettoverschuldung der Industrieaktivitäten des Volvo-Konzerns um 1 Milliarde Schwedische Kronen erhöhen. Nach Genehmigung der Übernahme wird die Mitarbeiterzahl von Volvo CE um 500 Personen steigen. Für einen Übergangszeitraum ist vorgesehen, die entsprechenden Maschinen weiterhin unter der Marke Terex zu vermarkten. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden und wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2014 abgeschlossen.