Intensive Wartungs- und Umbaumaßnahmen sichern Produktionseffizienz
Der Jahreswechsel wird im Werk Hannover für umfangreiche Wartungs-, Instandhaltungs- und Baumaßnahmen genutzt. Seit gestern bis zum 3. Januar 2018 sind über 500 Mitarbeiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge und externen Servicefirmen in den Bereichen Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage mit Erneuerungsarbeiten beschäftigt.
Pflege und Instandhaltung unserer Anlagen haben bei uns höchste Priorität. Sie sind Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Produktionsablauf. Zudem führen wir erforderliche Umbaumaßnahmen und Modernisierungsarbeiten im gesamten Werk durch. Für diese Aufgaben nutzen wir jetzt intensiv die produktionsfreie Zeit. Auf diese Weise wird der Betriebsablauf nicht gestört und wir können mit optimierten Anlagen und noch effizienteren Arbeitsprozessen durchstarten.
Details der durchgeführten Arbeiten
Im Karosseriebau werden diverse Roboter, Klebesysteme und stark beanspruchte Anlagenteile erneuert oder in Betrieb genommen. Ergänzend dazu finden umfassende Wartungsarbeiten statt.
In der Lackiererei erfolgt die Umstellung auf eine neue Steuerung der Fördertechnik und Roboter. Eine Großwartung ist im Bereich der kathodischen Tauchlackierung (KTL) vorgesehen, und die Materialinfrastruktur für die Hohlraumkonservierung wird erneuert.
Die Montage nimmt mit der neuen Türen-Vormontage einen weiteren Abschnitt der „Neuen Zukunftsfähigen Montage“ (NZM) in Betrieb. Hierbei liegt der Fokus auf ergonomischeren und optimierten Abläufen an der Linie. Die Mitarbeiter wurden bereits für die neuen Arbeitsgänge geschult. Ab dem 3. Januar soll der Serienbetrieb der neuen Bänder starten.
Zusätzlich werden Vorbereitungen für den Aufbau der noch ausstehenden Bereiche der NZM getroffen. Dazu gehören Wanddurchbrüche für zukünftige Fördertechnik und der Aufbau von tonnenschweren Stahl-Shedverstärkungen.
Im Rahmen des mehrjährigen Umbauprogramms wird die gesamte Montage auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern grundlegend erneuert. Für diese Maßnahmen werden insgesamt etwa 3.750 Tonnen Beton und 5.000 Tonnen Stahl verbaut.
