Strategische Ausrichtung und Finanzlage des Unternehmens
Die hohe Dynamik hin zu einer weltweiten Wirtschaftskrise hat im dritten Quartal zu einer weiter rückläufigen Nachfrage nach Baugeräten und erwartungsgemäß auch nach kompakten Baumaschinen geführt. Nichtsdestotrotz haben wir weitere wichtige und richtige Schritte im Hinblick auf ein zukünftiges Wachstum unternommen.
Dies erklärte Dr.-Ing. Georg Sick, Vorsitzender des Vorstands der künftigen Wacker Neuson SE. Er hob hervor, dass der Umsatz im Vermietgeschäft in Zentral- und Osteuropa um 2,1 Prozent über dem Vorjahr lag. Dies bestätige die Strategie, die Mietflotte mit Produkten aus eigenen Fertigungsbetrieben zu bestücken.
Die weltweite Einführung der Kompaktklasse über das bestehende Vertriebs- und Servicenetz wurde fortgesetzt. Die Belieferung der Demonstrations- und Mietflotte mit kompakten Baumaschinen aus konzerneigenen Fertigungsbetrieben wirkt sich zunächst umsatz- und ergebnismindernd aus. Sie beschleunigt jedoch die Markteinführung und stärkt das margenstarke Vermietgeschäft nachhaltig.
Wir verfügen in dieser Krisensituation weiterhin über eine gute und stabile Finanzlage mit einer Eigenkapitalquote von 74,4 Prozent.
So Sick weiter. Der Anteil der Vertriebs-, Forschungs- und Entwicklungs- sowie Verwaltungskosten am Umsatz sank auf 25,9 Prozent, verglichen mit 29,3 Prozent im Vorjahr.