Geländehubwagen für schwere Lasten auf schwierigem Untergrund
Schwere Güter wie Pflastersteine, Säcke mit Substrat und andere schwere Materialien müssen zum Einsatzort transportiert werden. Ein normaler Hubwagen stößt hier schnell an seine Grenzen, sobald befestigte Hallenböden und asphaltierte Flächen fehlen.
Für solche Bedingungen lohnt sich der Einsatz von speziellen Hubwagen fürs Gelände. Ein Geländehubwagen verfügt über große Räder und ist für unebene Untergründe konzipiert. Damit eignet er sich für Baustellen, auf denen palettierte Materialien über Schotter, feste Erde und andere nicht vollständig ebene Flächen bewegt werden müssen.
Vor dem Einsatz sollte geprüft werden, ob der Untergrund und die Tragfähigkeit zur geplanten Last passen. Spezialgeräte heben physikalische Grenzen nicht aus. Wie stark Beschäftigte beim manuellen Ziehen und Schieben belastet werden, ist von Gewicht und Beschaffenheit des Fahrwegs abhängig.
Ein Geländehubwagen bietet sich unter anderem für folgende Einsätze an:
- den Transport palettierter Pflastersteine und Baustoffe
- Lieferungen auf noch nicht befestigten Grundstücken
- den Materialtransport über unebene Baustellenflächen
- Arbeiten an Orten, die für größere Fahrzeuge schwer erreichbar sind
Damit schließt das Gerät die Lücke zwischen händischem Transport und großen motorisierten Maschinen. Für die Benutzung der Transporteinheiten ist in der Regel kein Führerschein erforderlich, da es sich um manuell zu steuernde Flurförderzeuge handelt. Damit wird der Einsatzbereich großzügiger, denn nach einer Schulung können die Mitarbeiter das Gerät steuern.
Minibagger für Erdarbeiten auf begrenztem Raum
Muss Boden ausgehoben werden, ist Handarbeit im GaLa-Bau keine wirtschaftliche Lösung mehr. Um Fundamente auszuheben oder Gräben für Leitungen zu errichten, ist der Minibagger eine vernünftige Option.
Sein Vorteil liegt in der Kombination aus Leistung und kompakten Abmessungen. Dadurch kann er auch auf Grundstücken eingesetzt werden, auf denen größere Erdbaumaschinen kaum rangieren könnten. Unterschiedliche Anbaugeräte erweitern die Einsatzmöglichkeiten darüber hinaus, sodass dieselbe Maschine Materialien bewegen, Abbrucharbeiten unterstützen und Erde ausheben kann.
Dass Erdbaumaschinen im GaLaBau eine wichtige Rolle spielen, liegt neben der Effizienz auch an der körperlichen Entlastung. Ihr Einsatz unterstützt gesundes Arbeiten und persönlichen Körperschutz, da das Heben und Tragen schwerer Lasten reduziert wird. Voraussetzung ist allerdings, dass die Bediener für die Maschinen geschult sein müssen und die Bedingungen auf der Baustelle passen.
Rüttelplatte und Stampfer für einen tragfähigen Untergrund
Wenn ein unternehmen Wege, Terrassen oder Einfahrten baut, braucht es einen dauerhaft stabilen Untergrund. Eine Rüttelplatte dient dazu, Schotter, Keis und andere Materialien zu verdichten und ist vor allem bei Pflasterarbeiten wichtig. Welche Maschine genau zum Einsatz kommt, wird von der Fläche mitbestimmt. Auf größeren Bereichen lässt sich mit einer Platte effizient arbeiten, an schmalen Stellen und in Gräben ist der Stampfer die bessere Lösung.
Typische Einsatzgebiete von Verdichtungsgeräten sind:
- Unterbau von Terrassen und Gartenwegen
- Vorbereitung gepflasterter Einfahrten
- Verdichtung nach Leitungs- und Grabenarbeiten
- Herstellung belastbarer Flächen aus Schotter oder Kies
Welches Gerät man am Ende wirklich nutzt, hängt von der Zugänglichkeit der Baustelle ab. Rüttelplatte und Stampfer sind unterschiedlich groß.
Mini-Dumper und motorisierte Transporthilfen für Schüttgut
Im Idealfall kommt das Baumaterial ordentlich auf der Platte an, doch bei Erde, Kies und Sand steht oft noch ein zusätzlicher Transport an. Im Privatbereich reicht eine Schubkarre, bei langen Wegen und hohen Mengen kostet sie aber viel Kraft und Zeit. Für solche Transporte sind Mini-Dumper mit Raupenfahrwerk eine gute Lösung, denn sie fahren problemlos auf unebenem Grund und lassen sich auch auf vergleichsweise engen Baustellen einsetzen.
Für kleinere Projekte ist eine Akku-Schubkarre als Alternative eine Lösung. Bei diesen Geräten ist Geschwindigkeit zwar ein Thema, doch manuelles Ziehen und Schieben hat weitere Nachteile. Rückenschmerzen gehören branchenabhängig zu den häufigsten Krankheitsgründen und wenn sich die Transportarbeiten leichter gestalten lassen, profitieren Angestellte und Unternehmen davon.
Spezialgeräte nach Aufgabe statt nach Größe auswählen
Ein GaLaBau Betrieb muss nicht jede verfügbare Spezialmaschine kaufen, um Aufträge anzunehmen. Wenn Geräte täglich zum Einsatz kommen, lohnt sich der Kauf, weil sie dann zuverlässig verfügbar sind. Bei Maschinen für seltene Spezialaufgaben kann es hingegen sinnvoller sein, ein Mietverhältnis abzuschließen.
Die Größe des Maschinenparks hängt ohnehin von der Unternehmensgröße ab. Ein großer und überregional agierender Betrieb hat mehr Kapazitäten als eine kompakte Gärtnerei, die häufig im Außendienst aktiv ist.
Basics wie den Geländehubwagen, Rüttelplatten oder auch elektrische Schubkarren gehören hingegen in den meisten Betrieben zu den Must-Haves, wobei der Schwerpunkt des Betriebs eine Rolle spielt.
Man sollte sich vor der Anschaffung immer fragen, wie oft ein Gerät in den letzten sechs Monaten zum Einsatz gekommen wäre, wenn es im Bestand gestanden hätte. Sobald sich zeigt, dass eine Unterstützung viele Arbeitstage verändert hätte, spricht das in erster Linie für den Kauf.
