Weichen für bundesweite Berufsfeldanalyse im Gartenbau gestellt

Aus- und Weiterbildung

Vertreter von Hochschulen und Verbänden berieten in Geisenheim über die Zukunft der Studiengänge in Gartenbau und Landschaftsarchitektur. Eine bundesweite Absolventenbefragung soll Aufschluss über den Berufseinstieg und die Tätigkeitsfelder von Bachelor- und Master-Absolventen geben.

Absolventenbefragung zur Berufsfeldanalyse im Gartenbau

Ein zentrales Ergebnis der Tagung war die Einigung auf die Durchführung einer aktuellen Absolventenbefragung im Gartenbau, einer sogenannten Berufsfeldanalyse. Alle entsprechenden Fachhochschulen und Universitäten wollen sich 2012 an dieser Befragung beteiligen. Professor Dr. Georg Ohmayer von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), der bereits 2007/2008 eine ähnliche Untersuchung leitete, hatte hierfür ein Konzept vorgelegt.

Hochschulen und Verbände erwarten von der Befragung verlässliche Informationen darüber, wie Bachelor- und Master-Absolventen im Gartenbau ihren Berufseinstieg finden, in welchen Aufgabenbereichen sie tätig sind und wie sie ihr Studium rückblickend bewerten. Auch der Bundesverband der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) unterstützt diese Berufsfeldanalyse Gartenbau 2012 gemeinsam mit dem ZVG.

Weitere Themen und Kooperationen im Arbeitskreis Fachhochschulen

Im Arbeitskreis Fachhochschulen fand ein umfassender Informationsaustausch über aktuelle Entwicklungen an Hochschulen und in Verbänden statt. Diskutiert wurden unter anderem die Durchführung und Planung von dualen Studiengängen sowie die zukünftige Ausbildung von Lehrern an gärtnerischen Berufs- und Fachschulen. Zum letztgenannten Thema wurde über eine geplante Kooperation der Hochschule RheinMain (Geisenheim) mit der TU Darmstadt und über Beratungen in einer Arbeitsgruppe der Hochschulkonferenz Landschaft (HKL) informiert. Zudem wurde vereinbart, dass sich die Hochschulen erneut mit einem Gemeinschaftsstand unter Koordination der HTW Dresden an der IPM 2012 beteiligen werden.

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