Filtration, Speicherung und Sensorik machen Regenwasser gezielt für Stadtbäume nutzbar
Starkregen, Hitze und längere Trockenperioden stellen Städte vor unterschiedliche Herausforderungen. Eine aktuelle, rund siebenminütige Dokumentation von Welt der Wunder TV zeigt am Beispiel von Hauraton, wie ganzheitliches Regenwassermanagement Niederschläge als Ressource nutzbar machen und gleichzeitig Stadtbäume mit Wasser versorgen kann.
Im Mittelpunkt stehen Systeme und digitale Lösungen, mit denen Niederschlagswasser gefiltert, gespeichert und bedarfsgerecht für die Vegetation bereitgestellt wird. Die Verbindung von Wasserbewirtschaftung und grüner Infrastruktur soll dazu beitragen, Städte gegenüber den Folgen des Klimawandels widerstandsfähiger zu machen und den Urban-Heat-Island-Effekt zu mildern.
Regenwasser filtern und für Stadtbäume nutzen
Hauraton greift dafür auf seine langjährige Erfahrung im Regenwassermanagement zurück. Die eingesetzten Systeme reinigen belastetes Niederschlagswasser und binden Schadstoffe. Anschließend kann das Wasser versickern oder für die Versorgung von Bäumen dem Boden zugeführt werden.
Ziel ist es, den natürlichen Wasserkreislauf möglichst weitgehend nachzubilden. Anstatt Niederschläge ausschließlich abzuleiten, verbindet das Konzept Regenwasserfiltration mit Vegetation und Wasserversorgung. Für den Garten- und Landschaftsbau betrifft dies insbesondere die Schnittstelle zwischen technischen Entwässerungslösungen und dauerhaft funktionsfähigen urbanen Grünflächen.
Vom einzelnen Baum bis zum Infrastrukturprojekt
Die Lösungen reichen von der Wasserversorgung einzelner Stadtbäume bis zum Regenwassermanagement für größere Infrastrukturprojekte. Damit sollen sowohl die Folgen von Starkregen als auch die Auswirkungen längerer Trockenphasen berücksichtigt werden.
Eine wichtige Rolle übernehmen dabei digitale Anwendungen. Sensoren erfassen die Bodenfeuchte und zeigen den Wasserbedarf der Bäume an. Auf dieser Grundlage lässt sich die Versorgung der Vegetation bedarfsgerechter steuern.
Die digitalen Lösungen sollen zugleich die Effizienz und Steuerbarkeit des urbanen Wassermanagements erhöhen. Technische Systeme zur Filtration und Speicherung werden dafür mit Informationen über den tatsächlichen Wasserbedarf der Vegetation verknüpft.
Regenwasser als Ressource für klimaresiliente Städte
Die Dokumentation verdeutlicht damit einen Ansatz, bei dem Niederschlagswasser nicht allein als abzuleitende Wassermenge betrachtet wird. Durch Reinigung, Speicherung und gezielte Bereitstellung kann es zugleich der Vegetation zugutekommen und den Wasserkreislauf in dicht bebauten Bereichen unterstützen.
Integriertes Regenwassermanagement verbindet damit Maßnahmen gegen Starkregen mit der Versorgung urbaner Grünstrukturen während Hitze und Trockenheit. Die Kombination aus Filtration, Speicherung, grüner Infrastruktur und digitaler Steuerung bildet einen Baustein für eine nachhaltige und klimaangepasste Stadtentwicklung.
