Erfolgreiches Geschäftsjahr 2010: Wachstumstreiber und Marktentwicklungen
Der größte Zuwachs im Jahr 2010 kam aus der Sparte Winterdienst. Hier trugen Innovationen wie das dynamische Schneeschild „Snow Master“ sowie effiziente Kombi-Streugeräte zu einer hohen Auftragslage bei. Im Kerngeschäft der Rasenpflegemaschinen stiegen die Erlöse um 14 Prozent, maßgeblich beeinflusst durch die Baureihe „Terra Spike“. In Deutschland zeigte sich in der zweiten Jahreshälfte eine anziehende Konjunktur, die zu 24 Prozent Mehrerlösen führte. Im Exportmarkt Großbritannien verzeichnete Wiedenmann 22 Prozent höhere Verkaufszahlen.
Die positive Entwicklung erstreckte sich über nahezu alle weiteren Ertragsbereiche. Die gestiegene Nachfrage konnte durch interne Optimierungsmaßnahmen bewältigt werden, die ursprünglich zur Kompensation der Wirtschaftsflaute initiiert wurden. Dadurch blieben die Lieferzeiten konstant kurz. Das Familienunternehmen honorierte den Geschäftsverlauf mit einer Prämie für seine rund 250 Beschäftigten.
Strategische Maßnahmen und Ausblick für die Zukunft
Für das Jahr 2011 erwartet Wiedenmann eine Fortsetzung des positiven Geschäftsverlaufs. Herausforderungen stellen der Kostenanstieg bei Rohstoffen und Energie sowie das höhere Währungsrisiko in wichtigen Absatzländern wie den USA dar. Neue Produkte für die Kunst- und Naturrasenpflege sowie für den Winterdienst sollen die Nachfrage weiter ankurbeln.
Geplant sind Investitionen in die Produktionsanlagen an den Standorten Rammingen und Ungarn. Das 1964 gegründete Unternehmen gilt als einer der weltweit führenden Hersteller und beliefert Kommunalbetriebe, Golfplatzbetreiber und den GaLaBau.
