Baumschule Ley integriert Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt

Aus- und Weiterbildung

Die Baumschule Ley hat acht Flüchtlinge erfolgreich in gärtnerische Berufe integriert. Trotz anfänglicher Herausforderungen wie Sprachkurse und Wohnungssuche zeigt sich die Geschäftsführung zuversichtlich, dass die neuen Mitarbeiter gut in den Betrieb passen werden.

Integration von Flüchtlingen: Herausforderungen und Lösungen

Die Baumschule Ley hat acht Flüchtlinge in gärtnerische Berufe integriert. Bereits im November 2015 entwickelte das Unternehmen die Idee, die später auch vom Bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner aufgegriffen wurde. Nach der Überwindung behördlicher Hürden konnten die Arbeitsverträge unterzeichnet werden, und die neuen Mitarbeiter nahmen am 17. Mai 2016 ihre Tätigkeit auf.

Herausforderungen bei der Integration

Die Mitarbeiter wurden mit Arbeitskleidung und Werkzeugen ausgestattet. Kurz nach Arbeitsbeginn mussten jedoch zwei der neuen Angestellten für zwei Monate an einem verpflichtenden Deutsch-Integrationskurs teilnehmen. Dies führt dazu, dass sie für diesen Zeitraum nicht im Betrieb eingesetzt werden können. Die Baumschule Ley stellt sie hierfür frei.

Eine weitere Herausforderung stellt die Wohnsituation dar. Da die Flüchtlinge bisher teilweise in Turnhallen untergebracht waren und nun ein eigenes Einkommen beziehen, müssen sie diese Unterkünfte räumen. Die Baumschule Ley sucht daher Unterstützung bei der Beschaffung von Wohnraum in Meckenheim.

Zuversicht trotz weiterer Hürden

Trotz dieser anfänglichen Schwierigkeiten und der Notwendigkeit, weitere Hürden zu überwinden, zeigt sich Geschäftsführer Christoph Dirksen zuversichtlich. Er ist überzeugt, dass sich die neuen Mitarbeiter gut in den Produktionsablauf und die Gemeinschaft der Baumschule integrieren werden. Die Baumschule Ley sieht darin einen Beitrag zu einer sicheren Zukunft.

Weitere Informationen:

Wilhelm Ley GmbH

Baumschulenweg 20
53340 Meckenheim

Tel.: +49 2225 91440
Fax: +49 2225 914490

E-Mail:
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