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ZKL-Abschlussbericht: Empfehlungen für die Agrarpolitik

Die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) hat ihren Abschlussbericht veröffentlicht, der der kommenden Bundesregierung als Orientierung dienen soll. Der ZVG vertrat die Interessen der Sonderkulturen und betont die Notwendigkeit, Ökonomie und Ökologie zu verbinden.

Strategische Leitlinien und Empfehlungen der ZKL

Die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) hat ihren Abschlussbericht „Zukunft Landwirtschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe in schwierigen Zeiten – Strategische Leitlinien und Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft“ veröffentlicht. Dieser Bericht soll der kommenden Bundesregierung als Orientierung für ihre Landwirtschaftspolitik dienen. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hat in der ZKL die Interessen der Sonderkulturen vertreten.

Die ZKL-Mitglieder betonen im Abschlussbericht die Notwendigkeit, Stillstände zu überwinden und innovative Wege zu beschreiten. Dabei sollen Ökonomie und Ökologie miteinander verbunden werden, um die wirtschaftliche Zukunft der Betriebe zu sichern und nachhaltige Ökologie zu fördern.

Die Mitglieder der ZKL betonen im Abschlussbericht, wie wichtig es ist, Stillstände zu überwinden und innovative Wege zu gehen.

Jetzt müssen die Empfehlungen aufgegriffen und Umsetzungsmaßnahmen von Seiten der Politik formuliert werden.

Der ZVG sieht die Stärkung der Konsensfindung zwischen Wirtschaft und Politik als eine zentrale Aufgabe. Für den Gartenbau wurde hierzu bereits das „Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau“ vorgelegt. Aus Sicht des ZVG ist es entscheidend, die Betriebe bei ihrer Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit und ökonomischer Resilienz zu unterstützen.

Wesentliche Aspekte für den Gartenbau

Der ZKL-Bericht greift mehrere wichtige Punkte für den Gartenbau auf. Die ZKL spricht sich dafür aus, den Pflanzenschutz zu stärken und weiterzuentwickeln. Dies umfasst sowohl biologische als auch chemisch-synthetische Mittel.

Wir können uns alle wünschen, dass wir keinen Pflanzenschutz mehr einsetzen müssen. Aber wir erleben immer wieder in der Praxis, wie sich fehlende Mittel negativ auf die Produktion auswirken.

Ein Ziel ist es, Produktverlagerungen zu vermeiden und den Selbstversorgungsgrad, insbesondere bei gärtnerischen Kulturen wie Obst und Gemüse, zu erhöhen. Zudem fordern die ZKL-Mitglieder, dass der Bürokratieabbau für die künftige Bundesregierung Priorität haben muss.

Der Gartenbau ist eine vielfältige Branche von der Produktion bis hin zu gewerblichen Betrieben. Die Unternehmen sind mit einer Vielzahl an bürokratischen Auflagen sowie Dokumentations- und Nachweispflichten konfrontiert.

Die Politik ist nun aufgefordert, die Weichen für eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und resiliente Landwirtschaft und den Gartenbau zu stellen.

26.11.2024

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