Gemeinsame Pflanzaktion schafft neue Waldflächen und bindet langfristig CO₂
Anlässlich des Internationalen Tags des Baumes haben die Stadtwerke Neumünster (SWN) gemeinsam mit rund 150 Mitarbeitenden, der Waldjugend, der Stiftung Klimawald sowie Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Dr. Robert Habeck mit der Pflanzung eines neuen Klimawaldes begonnen. Auf einer Fläche von etwa 16.000 Quadratmetern entstehen rund 10.000 neue Bäume.
Das Projekt in Neumünster-Gadeland setzt ein sichtbares Zeichen für praktischen Klimaschutz. Wälder gelten als wichtige CO₂-Senken, da sie während ihres Wachstums Kohlendioxid aufnehmen und langfristig im Holz binden.
Langfristiger Beitrag zum Klimaschutz
Mit dem neuen Areal erweitert SWN sein Engagement: Insgesamt umfasst die bepflanzte Fläche inzwischen rund 28.000 Quadratmeter. Das Unternehmen verbindet die Maßnahme zudem mit einer symbolischen Initiative für die nächste Generation.
„Und jedem Neugeborenen eines SWN-Mitarbeiters widmet / spendet das Unternehmen zehn Quadratmeter Klimawald – ein Symbol für unsere Verantwortung, die wir für nachfolgende Generationen haben“
Nach Berechnungen des Unternehmens können durch die neu geschaffenen Waldflächen in den kommenden 100 Jahren rund 2.800 Tonnen Kohlendioxid gebunden werden. Ergänzt wird dieser Effekt durch technische Maßnahmen zur Emissionsreduktion.
Unterstützung aus Politik und Zivilgesellschaft
Die Pflanzaktion wurde von Minister Dr. Robert Habeck begleitet, der das Engagement als wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung hervorhob.
„So wird Green IT konkret anfassbar – eine bestechend gute Idee“
Auch die Stiftung Klimawald sieht in solchen Projekten einen wichtigen Baustein zur Erhöhung des Waldanteils in Schleswig-Holstein. Ziel ist es, den Flächenanteil langfristig zu steigern und zusätzliche CO₂-Bindungspotenziale zu schaffen.
Vielfältige Bepflanzung für stabile Bestände
Auf der Fläche werden verschiedene Baumarten gepflanzt, darunter Eichen, Ahorn, Buchen, Linden und Kirschen. Ergänzt wird der Bestand durch Sträucher wie Holunder und Schlehen, die insbesondere den Waldrand strukturieren und zur ökologischen Vielfalt beitragen.
Solche Projekte zeigen praxisnah, wie durch gezielte Pflanzmaßnahmen neue Grünstrukturen entstehen können – ein Ansatz, der auch für die Planung und Umsetzung von Flächen im Garten- und Landschaftsbau zunehmend an Bedeutung gewinnt.
