Ökologische Aufwertung staatseigener Flächen in Auerbach
Das Bayerische Umweltministerium übernimmt hierfür ökologisch bedeutsame Flächen der ehemaligen Maxhütte. Umweltminister Dr. Marcel Huber äußerte sich dazu in Auerbach:
Bayern muss wieder blühen. Der Freistaat Bayern wird hier seiner Verantwortung auf staatseigenen Flächen gerecht. Wir wollen die ehemaligen Bergbauflächen wieder mit neuem Leben füllen.
Auf rund 160 Hektar entsteht ein Biotopverbund. In Verbindung mit angrenzenden Naturschutzgebieten, wie den „Grubenfeldern Leonie“, soll ein weiterer Baustein für den Artenschutz geschaffen werden.
Kooperation für den Artenschutz und den „Blühpakt Bayern“
Für die Betreuung der insgesamt 201 Grundstücke wurde eine Vereinbarung zwischen dem Umweltministerium, dem Bayerischen Naturschutzfonds, dem Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach und dem Landesbund für Vogelschutz geschlossen. Der Bayerische Naturschutzfonds wird naturschutzfachliche Konzepte erarbeiten, die anschließend mit den lokalen Partnern auf den Flächen umgesetzt werden sollen.
Geplant sind die Gründung von Biotopverbünden, die Anlage von Blühflächen und die Überführung von Flächen in das Vertragsnaturschutzprogramm. Huber betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit:
Klar ist: Ein solches Projekt kann nur gelingen, wenn alle zusammen an einem Strang ziehen. Dazu wollen wir auch die Landwirte vor Ort begeistern. Durch eine dem Standort angepasste Pflege können auch sie helfen, die Schätze der Natur sowie die Artenvielfalt zu stärken.
Diese Maßnahmen auf staatlichen Flächen ergänzen den „Blühpakt Bayern“. Dieses Projekt des Umweltministeriums zielt auf Insekten- und Artenschutz ab. Es beinhaltet insektenfreundliche Maßnahmen in Kommunen, eine Aufstockung des Vertragsnaturschutzes sowie einen Wettbewerb, die gemeinsam mit Partnern aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Landschaftspflegeverbänden umgesetzt werden sollen.
