Politisch stand die Messe aus deutscher Sicht ganz im Zeichen der Auswirkungen des Mindestlohngesetzes. Die Obst- und Gemüsegärtner wiesen darauf hin, dass höhere Preise bei gärtnerischen Produkten oftmals nicht an den Verbraucher weitergegeben werden können. Um auch künftig die große Vielfalt von qualitativ hochwertigem Obst und Gemüse anbieten zu können, müsse auch der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) seiner Verantwortung gerecht werden. Ohne eine entsprechende Anhebung der Erzeugerpreise könnten Erdbeeren, Einlegegurken, Spargel und Co. aus Deutschland wohl nur noch eingeschränkt angeboten werden.
Politik, LEH und Verbraucher seien aufgerufen, saisonale und regionale Produkte noch stärker in den Fokus zu rücken. Die FRUIT LOGISTICA ist die Plattform und der Treffpunkt für alle Entscheider beim Einkauf und der Vermarktung von Obst und Gemüse. Mit einem Besucherrekord von über 70.000 Fachbesuchern hat die Fruit Logistica ihren Stellenwert als Informations- und Innovationsplattform eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 2.891 Aussteller aus 84 Ländern zeigten eine komplette Marktübersicht der Frischfruchtbranche.
