Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Die Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus in Hessen und Thüringen haben sich in einer Umfrage als offen für die Beschäftigung und Integration von Flüchtlingen gezeigt. An der Umfrage nahmen 57 von den knapp 300 Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes Garten- und Landschaftbau Hessen-Thüringen teil. Mehr als 50% (30 Unternehmen) der Teilnehmer haben auf die Frage, ob Sie Flüchtlinge beschäftigen möchten mit „ja, gerne!“ geantwortet.

Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen

Etwa 25 % (14 Unternehmen) ist noch unsicher, „weiß nicht genau“ und wünscht sich noch mehr Informationen. Bei fünf Unternehmen (9 %) sind sogar bereits Flüchtlinge beschäftigt. Lediglich 14 % der teilnehmenden Unternehmen haben aus unterschiedlichen Gründen kein Interesse.

„Mit diesen Ergebnissen zeigen die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus in Hessen und Thüringen, dass sie gerne bereit sind, Flüchtlinge durch Ausbildung und Beschäftigung zu integrieren“ sagt Jens Heger, Präsident des Fachverbands und ergänzt: „Die Betriebe hoffen, den zunehmend spürbaren Fachkräftemangel durch eine fachliche Qualifizierung von Flüchtlingen ausgleichen zu können und motivierte Mitarbeiter zu finden.“

Die Unternehmen mit akutem Personalbedarf suchen zwar zum allergrößten Teil ausgebildete Landschaftsgärtner. 50% sind jedoch auch auf der Suche nach Hilfsarbeitern und Auszubildenden. Mehr als 40% bieten Flüchtlingen einen Praktikumsplatz an.

Der Fachverband Garten- und Landschaftbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) ist ein Wirtschafts- und Arbeitgeberverband. Als Landesverband vertritt er die Interessen des Garten- und Landschaftbaues in Hessen und Thüringen. In ihm sind rund 300 vorwiegend kleine und mittlere Mitgliedsunternehmen organisiert. Als Dienstleister geben sie sich am geschützten Signum mit dem Zusatz „Ihre Experten für Garten & Landschaft“ zu erkennen und bieten maßgeschneiderte, individuelle Lösungen rund ums Bauen mit Grün.

 

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