Vielfalt statt Monokultur im Wasserpark
Die Rodung der Eschen, die dem Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus zum Opfer fielen, bietet die Möglichkeit, von einer Monokultur abzukehren und einen ökologisch vielfältigeren Wasserpark zu gestalten. Landesrat Karl Wilfing und Bürgermeister Peter Eisenschenk setzten gemeinsam mit Gästen der Stadt Tulln und der GARTEN TULLN die ersten 100 Bäume.
Das Eschentriebsterben ist eine ökologische Katastrophe, führte zu einem kahlen Erscheinungsbild und nicht zuletzt zu einem finanziellen Schaden. Das Ziel der Aktion „Natur im Garten“ ist die ökologische Pflege und die Förderung der Vielfalt unserer heimischen Fauna und Flora. DIE GARTEN TULLN verkörpert genau diese Vielfalt, darum setzen wir hier mit dem Baumpflanzfest den ersten Schritt in die Zukunft des Wasserparks.
Die Stadtgemeinde Tulln stellte die ersten 100 Bäume für die Neupflanzung bereit. Bei der Auswahl der Baumarten, darunter Stieleiche, Schwarzpappel und Walnussbaum, wurde Wert auf Vielfalt gelegt.
Seitens der Stadt Tulln wollen wir den Tullnerinnen und Tullnern, aber auch den erholungssuchenden Gästen, schnellstmöglich wieder eine grüne und ökologisch wertvolle Freizeitzone bieten.
Eine standortgerechte und artenreiche Bepflanzung soll zukünftig eine erneute flächendeckende Rodung verhindern.
Zusammenarbeit für ein robustes Ökosystem
Die Neuaufforstung im Wasserpark ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Stadtgemeinde Tulln, der GARTEN TULLN und den Experten der Aktion „Natur im Garten“.
Einheimische Pflanzen und Bäume sind resistenter gegenüber Krankheiten. Nur ein gesundes, artenreiches Ökosystem ist robust und gegenüber einem flächendeckenden Befall gewappnet. Dieser Umstand besitzt nicht nur für große Flächen, wie hier im Wasserpark, sondern auch in Privatgärten seine Gültigkeit.
