Naturschutz

Freiwilliges Ökologisches Jahr in Berlin: Engagement für Umwelt und Berufsperspektiven

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) in Berlin bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich für die Umwelt zu engagieren und gleichzeitig wertvolle berufliche Kompetenzen zu erwerben. Über 80 Prozent der Teilnehmer finden im Anschluss einen Ausbildungs- oder Studienplatz.

FÖJ in Berlin: Entwicklung und Bedeutung

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) in Berlin hat sich seit seiner Einführung im Jahr 1993 zu einem etablierten Programm für Umweltengagement und -bildung entwickelt. Ursprünglich mit 20 Teilnehmern gestartet, engagieren sich heute jährlich fast 300 Jugendliche in diesem Dienst.

Die Stiftung Naturschutz Berlin fungiert als größter Träger des FÖJ in der Hauptstadt und betreut im aktuellen Projektjahr 185 Freiwillige. Diese Jugendlichen sind für zwölf Monate in verschiedenen Einsatzstellen tätig, darunter Naturschutzstationen, Umweltbildungszentren, Solarfirmen und Umweltlabore.

Praktische Erfahrungen und Kompetenzerwerb

Während ihres Einsatzes bringen die Freiwilligen ihre Fähigkeiten und Ideen ein und leisten insgesamt über 28.000 Arbeitsstunden für den Berliner Natur- und Umweltschutz. Gleichzeitig sammeln sie wertvolle Erfahrungen und erwerben zusätzliche Kompetenzen, die sowohl für zukünftiges Freiwilligenengagement als auch für das Berufsleben relevant sind.

Seit einem Jahr realisiert die Stiftung Naturschutz Berlin das FÖJ-Projekt „Nature4you“. Dieses Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Freiwilligendienste machen kompetent“ und richtet sich insbesondere an Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, darunter junge Berliner Migranten. Ziel ist es, deren Schlüsselkompetenzen für Ausbildung und Beruf zu stärken und ihre Ausbildungschancen zu verbessern.

Die FÖJ-Freiwilligen sind während ihrer Tätigkeit sozialversichert und erhalten ein Taschengeld. Die Teilnahme am FÖJ verbessert zudem die beruflichen Perspektiven der Jugendlichen erheblich. Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer finden im Anschluss an ihren Dienst einen Ausbildungs- oder Studienplatz.

02.09.2008

Zurück