Naturschutz

Ökologische Umgestaltung des Roten Mains in Bayreuth

Der Freistaat Bayern investiert 1,5 Millionen Euro in die naturnahe Gestaltung des Roten Mains in Bayreuth. Ziel ist die Verbesserung des ökologischen Zustands und die Förderung der Artenvielfalt. Die Maßnahmen tragen auch zum Hochwasserschutz bei und sind Teil der Landesgartenschau 2016.

Renaturierung des Roten Mains: Ein Projekt für Natur und Stadtbild

Der Freistaat Bayern investiert in die naturnahe Gestaltung seiner Flüsse und Auen. Ein Beispiel hierfür ist der ökologische Ausbau des Roten Mains im Stadtgebiet von Bayreuth, für den insgesamt 1,5 Millionen Euro bereitgestellt werden. Die Bayerische Umweltstaatssekretärin Melanie Huml betonte beim Spatenstich die Bedeutung dieser Maßnahmen.

Unser Ziel ist es, den Main als Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten für die Zukunft zu bewahren. Durch den Umbau und die Renaturierung des Roten Mains verbessern wir den ökologischen Zustand des Flusses und leisten einen wichtigen Beitrag, dass sich Vegetation und Artenreichtum auf natürliche Weise entwickeln können.

Der Freistaat investiert knapp eine Million Euro in dieses Vorhaben, während die Europäische Union rund 550.000 Euro beisteuert. Ziel ist es, einen 900 Meter langen Abschnitt des Roten Mains, der in früheren Jahrzehnten im Stadtgebiet Bayreuth begradigt wurde, wieder naturnah zu gestalten.

Förderung der Gewässerdynamik und Hochwasserschutz

Die Maßnahmen umfassen die Auflockerung des Uferbereichs und die Vernetzung mit den umliegenden Auen. Zudem wird die Eigendynamik des Gewässers gefördert, indem technisch ausgebaute Strecken zurückgebaut werden, um dem Fluss einen naturnahen Verlauf zu ermöglichen.

Die Maßnahmen leisten auch einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Hochwasserschutz und fügen sich nahtlos in die bayerische Hochwasserstrategie ein.

Die Umgestaltung des Roten Mains ist zudem Teil des Konzepts für die Landesgartenschau 2016 in Bayreuth. Ein neuer Park rund um den renaturierten Main soll eine Verbindung zwischen der Innenstadt und dem barocken Landschaftspark der Eremitage schaffen.

Die Gestaltung des Mains und der Landesgartenschau ist ein Gewinn für das Stadtbild und es wird ein neuer Erholungsraum für die Menschen geschaffen. Von diesem Mehrwert profitieren die Stadt Bayreuth und die gesamte Region dauerhaft.

Zusätzlich zur Umgestaltung des Roten Mains unterstützt das Bayerische Umweltministerium die Stadt Bayreuth bei den Investitionskosten zur Landesgartenschau mit Fördermitteln aus dem Programm zur Förderung von Wanderwegen, Unterkunftshäusern und Gartenschauen in Höhe von insgesamt 3,6 Millionen Euro.

23.08.2013

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