Tirschenreuth zieht positive Bilanz der Regionalgartenschau

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Die Regionalgartenschau „Natur in Tirschenreuth 2013“ schließt am 25. August. Umweltminister Dr. Marcel Huber zieht eine positive Bilanz der Veranstaltung, die über 250.000 Besucher anzog und die Erwartungen voll erfüllte.

Erfolgreicher Abschluss und Ausblick

Die Regionalgartenschau „Natur in Tirschenreuth 2013“ schließt am 25. August ihre Pforten. Der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber zieht eine positive Bilanz der Veranstaltung.

„89 Tage Erholung, Inspiration und Abenteuer mit mehr als 500 Veranstaltungen – das war 'Natur in Tirschenreuth 2013'. Über 250.000 Besucher haben in Tirschenreuth ein Naturerlebnis der besonderen Art, eine Sinneserfahrung mitten in einem Blumen- und Pflanzenmeer und auch eine Zeitreise zurück in die Stadt von früher erlebt. Die Erwartungen an die Gartenschau wurden damit voll und ganz erfüllt.“

Bis zum Sonntag, den 25. August, besteht noch die Möglichkeit, die Gartenschau zu besuchen. Das Abschlusswochenende widmet sich den kommenden Gartenschauen, wobei die Landesgartenschauen Deggendorf (2014) und Alzenau (2015) vorgestellt werden. Ein Abschlussfeuerwerk auf der Fischhofbrücke beendet die Gartenschau am Sonntagabend um 22 Uhr.

Nachnutzung und Förderung

Ab dem folgenden Montag beginnt der Abbau der temporären Bauten. Das Gelände wird spätestens ab Mittwoch, den 28. August, als Fischhofpark und dauerhafte Freizeit-, Sport- und Erholungsfläche der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

„Die Zukunft Tirschenreuths ist damit grüner und naturnäher: Die neuen Grünanlagen und die großzügige Teichlandschaft bringen mehr Lebensqualität. Das Venedig der Oberpfalz wird damit seinem Namen gerecht.“

Die nahezu 300 Jahre alte, barocke Fischhofbrücke ist wieder in die Teichlandschaft integriert, und ein neuer Uferrundweg lädt zu Spaziergängen ein.

Das Bayerische Umweltministerium hat die Neugestaltung der Grünanlagen mit 1,6 Millionen Euro gefördert. Seit 1980 haben die 29 Gartenschauen in Bayern, einschließlich der Bundesgartenschau 2005 und der Internationalen Gartenschau 1983 in München, rund 35 Millionen Besucher angezogen. Allein die Landesgartenschauen verzeichneten über 20 Millionen Besucher. Der Freistaat investierte rund 73 Millionen Euro in Landes-, Bundes- und internationale Gartenschauen in Bayern. Dadurch entstanden 637 Hektar neue Grünflächen in den Städten, wovon 387 Hektar auf Landesgartenschauen entfielen. Dies entspricht der 50-fachen Fläche des Großen Arbersees.

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