Schutzmaßnahmen und Umfang des Projekts
Ziel der Maßnahmen ist der Schutz der Bevölkerung von Markt Windorf vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis. Von den nun beginnenden Baumaßnahmen profitieren rund zwanzig Häuser, eine Grundschule sowie ein Betrieb.
Der Schutz von Menschen hat oberste Priorität. Die Bürgerinnen und Bürger von Markt Windorf sollen in Zukunft vor einem hundertjährlichen Hochwasser geschützt werden. Rund zwanzig Häuser, eine Grundschule und ein Betrieb profitieren von den nun beginnenden Baumaßnahmen.
Der Hochwasserschutz für Markt Windorf wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Im ersten Bauabschnitt wurde bereits eine 30 Meter lange Ufermauer im Rahmen der Städtebausanierung mitfinanziert. Der zweite Bauabschnitt konzentriert sich auf den Schutz der Ortsteile Gellert und Edelfeld entlang des Perlbachs sowie der Grundschule vor rückstauendem Donauhochwasser.
Hierfür wird die bestehende Hochwasserschutzmauer am Perlbach um 250 Meter verlängert. Eine durch Flächenankäufe neu entstehende Freifläche wird zudem renaturiert.
Der naturnahe Ausbau verbessert gleichzeitig die Naherholungsqualität für die Bevölkerung. Der Markt Windorf erhält eine Grüne Lunge mitten im Ort. Die Spiel- und Erholungsflächen am Perlbach bieten Kindern und Erwachsenen Möglichkeiten zu entspannen und das Gewässer zu erleben.
Investitionen und Zukunftsperspektiven im Hochwasserschutz
Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro.
Angesichts des Klimawandels ist und bleibt effektiver Hochwasserschutz eine wichtige Zukunftsaufgabe für Bayern: Wir stellen uns dieser Herausforderung mit größtmöglichem Einsatz. Das ist Menschenschutz, Heimatschutz und Zukunftsschutz.
Bis zum Jahr 2020 plant Bayern, insgesamt 3,4 Milliarden Euro in den Ausbau des Hochwasserschutzes zu investieren. Seit 2001 wurden bereits 1,8 Milliarden Euro für entsprechende Maßnahmen aufgewendet.
