Vor 50 Jahren legte Helmut Kiesel den Grundstein für das heutige Unternehmen Kiesel Baumaschinen. Aus einem kleinen Betrieb entwickelte sich bis 2007 ein modernes Dienstleistungsunternehmen mit über 650 Mitarbeitern weltweit. Der Startschuss fiel im Oktober 1957 in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Weingarten.
Nach seiner Tätigkeit als Fuchs-Monteur wagte Helmut Kiesel gemeinsam mit seiner Frau den Schritt in die Selbstständigkeit. Zunächst standen Servicearbeiten für Fuchs-Baumaschinen sowie der Verkauf gebrauchter Bagger im Mittelpunkt. Drei Jahre später zog das Unternehmen mit fünf Mitarbeitern in einen Neubau mit rund 300 Quadratmetern Werkstatt- und Bürofläche nach Baienfurt bei Ravensburg.
Mit der Aufnahme des Verkaufs von Neumaschinen wuchs das Unternehmen kontinuierlich. Bereits 1970 reichten die Flächen nicht mehr aus, sodass mit zehn Mitarbeitern der Umzug auf ein rund 5.000 Quadratmeter großes Betriebsgelände in Baienfurt erfolgte. Dieses bot die Voraussetzungen für die weitere Expansion.
In den achtziger Jahren traten die drei Söhne Toni, Rainer und Jochen Kiesel in das Unternehmen ein. Sie setzten konsequent auf innovative Ideen und eine wachstumsorientierte Unternehmenspolitik. Nach der Öffnung der Grenzen übernahm Jochen Kiesel den Aufbau der Aktivitäten in den neuen Bundesländern, ausgehend von einer Servicestation in Landsberg/Halle.
Inzwischen ist daraus ein Netz mit Stützpunkten in Magdeburg, Landsberg/Halle, Dresden und Erfurt sowie zusätzlichen Servicestellen und Kooperationspartnern entstanden. Qualifizierte Mitarbeiter stehen Kunden bei Maschinenkauf, Miete und Service vor Ort mit langjähriger Erfahrung zur Seite.
Terex Fuchs Umschlagmaschinen
Als umsatzstärkster Terex Fuchs-Händler Deutschlands mit Verkaufsgebieten in Süddeutschland, Sachsen und Sachsen-Anhalt weitete Kiesel ab 1994 seine Aktivitäten auf weitere europäische Märkte aus. In der Schweiz wurde die Service AG in Wangen am Zürichsee übernommen, ein Jahr später folgten Norwegen und der Aufbau eines Service- und Ersatzteilstützpunkts in Oslo.
Weitere Meilensteine waren neue Niederlassungen in Geisingen an der A81 und Landsberg an der B100 sowie die Übernahme der Fuchs-Vertretungen für Schweden und später ganz Skandinavien. 2002 kam mit der Gründung der Kiesel Austria GmbH der österreichische Markt hinzu. Die enge Partnerschaft mit Terex Fuchs mündete 2007 in die exklusive Vertriebs- und Servicetätigkeit für ganz Deutschland.
Hitachi Baumaschinen
2003 übernahm Kiesel den Generalvertrieb für Hitachi Baumaschinen in Süddeutschland. Das Vertriebsgebiet wurde schrittweise erweitert, parallel dazu entstand das Geschäftsfeld Technik und Service. Neue Niederlassungen und Servicestandorte, unter anderem in Köln/Hürth, Bremen, Hamburg und München/Eching, stärkten die Präsenz.
Mit dem Technikzentrum in Stockstadt/Rhein und der Rolle als Exklusivpartner für Hitachi in Deutschland ab 2006 baute Kiesel sein Netzwerk weiter aus. Durch Kooperationen mit regionalen Händlern und Vertriebspartnern sowie die exklusiven Rechte für HITACHI Kompaktmaschinen ab 2007 entstand ein flächendeckendes Service- und Vertriebsnetz.
Qualität aus zweiter Hand
Der An- und Verkauf von Gebrauchtmaschinen ist ein weiterer Schwerpunkt. Rund 150 Maschinen aus den Bereichen Recycling und Tiefbau stehen ständig in Baienfurt bereit. Die meisten der jährlich 700 bis 800 verkauften Maschinen durchlaufen die firmeneigenen Werkstätten und werden geprüft angeboten.
Erneute Vergrößerung
Anfang 2007 bezog Kiesel in Baienfurt eine neue Dienstleistungszentrale mit rund 1.800 Quadratmetern Nutzfläche. Moderne Netzwerktechnik und optimierte Arbeitsbedingungen unterstützen effiziente Prozesse. Mit über 35 Standorten in Deutschland, zahlreichen Partnern, sieben europäischen Vertriebsgesellschaften und mehr als 650 Mitarbeitern bietet Kiesel seinen Kunden einen entscheidenden Servicevorteil.
