Rosenkultur im Fokus: Internationale Experten in Fehérvárcsurgó
Die 7. Europäischen Pflanzen- und Gartenkunsttage versammeln am ersten Juni-Wochenende Spezialisten aus Europa, der Türkei und Nordafrika in Fehérvárcsurgó, Ungarn. Im Fokus der Veranstaltung stehen Vorträge rund um das Thema Rose.
Zu den Referenten zählt Dr. Ayten Altinsas von der Universität Istanbul, die über die Rolle der Rose in der türkischen Kultur und Wirtschaft spricht. Chakib Bouabdellah wird die Rosenkultur in Marokko beleuchten. Auch das Rosarium von Commer aus Frankreich beteiligt sich an den Fachtagen.
Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft von Ungarn und Polen werden Dr. Szilagyi Kinga über die Rosengärten von Gödöllö und Wieslaw Koza über Zamek-Lancút in Polen berichten. Die botanische Führung durch den 50 Hektar großen Schlosspark übernimmt Dr. Géza Kósa, Direktor des Botanischen Gartens von Vácrátót.
Die Vorträge finden vom 3. bis 4. Juli jeweils nachmittags statt und sind öffentlich zugänglich. Die Josef Károlyi Stiftung organisiert die Veranstaltung zum siebten Mal. Sie hat sich mit jährlich zehntausenden Fachbesuchern und Interessierten als fester Bestandteil im Jahresprogramm etabliert. Auf der Wiese vor Schloss Károlyi präsentieren rund 70 Aussteller ihre Stände.
Besucher können an einem Duftworkshop teilnehmen, der von Ungarns Parfümeur Zsolt Zólyami geleitet wird. Die Auszeichnung des schönsten Ausstellerstandes wird von der Josef Károlyi Stiftung und dem Ungarischen Kulturinstitut in Paris gesponsert und am Ende der Veranstaltung verliehen. Die Vorträge sowie das Eröffnungskonzert am Samstag, in diesem Jahr ein Beitrag der Republik Türkei, sind kostenfrei. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro. Studenten der ELTE Universität stehen als Dolmetscher zur Verfügung.
