Neue Bäume für historische Festungsgräben
Die Stadt Glückstadt hat ihre historischen Anlagen mit 72 neuen Resista-Ulmen bereichert. Diese Bäume, geliefert von der Baumschule Lorberg, erreichen eine Höhe von bis zu vier Metern und weisen einen Stammumfang von etwa 18 Zentimetern auf. Sie wurden entlang der Wege der Städtischen Anlagen gepflanzt und sollen im kommenden Frühjahr in vollem Grün erstrahlen.
Die Neupflanzung erfolgte, nachdem die zuvor dort stehenden Kastanien aufgrund eines Befalls mit Phytophthora gefällt werden mussten. Die Stadt Glückstadt suchte in Abstimmung mit der Denkmalpflege nach einer geeigneten Baumart, die sich harmonisch in die Umgebung der ehemaligen Festungsgräben einfügt. Gleichzeitig musste der Baum den spezifischen Anforderungen des wassernahen Bodens gerecht werden und hohe Anwachschancen bieten.
Die Wahl fiel auf die lizensierte Resista-Ulme. Diese Baumart erfüllt die genannten Kriterien und zeichnet sich zudem durch ihre Resistenz gegenüber der Ulmenkrankheit aus. In Deutschland wird die Resista-Ulme unter anderem von der Baumschule Lorberg vertrieben.
Ein Teil der Bäume wurde durch eine Spende der Firma Fielmann ermöglicht. Evgenij Rogalski, Leiter der Fielmann-Niederlassung Itzehoe, äußerte sich anlässlich eines Ortstermins am 27. November am Festungsgraben:
Wir freuen uns, dass wir mit diesen Bäumen etwas Dauerhaftes an zukünftige Generationen weitergeben können.Glückstadts Bürgermeister Gerhard Blasberg, der ebenfalls an dem Termin teilnahm, betonte die Bedeutung der Maßnahme für die Erholungsqualität des Stadtparks:
Ich hoffe, dass der historische Stadtpark nun seine frühere Erholungsqualität wiederbekommt.
Auch die Kinder des Kindergartens Deichbande, die zu dem Termin eingeladen waren, zeigten sich von den frisch gepflanzten, noch kahlen Stämmen begeistert.
