Veranstalter setzen wegen COVID-19 erneut auf digitale Alternativen
Die Veranstalter der FlowerTrials® 2021 haben die physische Durchführung der internationalen Branchenveranstaltung abgesagt. Ausschlaggebend ist die weiterhin instabile COVID-19-Lage sowie die Unsicherheit über Reise- und Lockdown-Regelungen im Juni.
Nach Angaben der Organisatoren sei eine verantwortungsvolle Durchführung der gemeinschaftlichen Tage der offenen Tür unter den aktuellen Bedingungen nicht möglich. Zudem bestehe keine ausreichende Planungssicherheit hinsichtlich des Infektionsgeschehens und des Fortschritts der Impfkampagnen.
„Angesichts der aktuellen Umstände sind wir der Meinung, dass FlowerTrials keine gemeinschaftlichen Tage der offenen Tür verantwortungsgerecht organisieren kann oder Besucher zu Reisen an unterschiedliche Austragungsorte ermutigen sollte. Wir glauben nicht, dass bis Juni der erreichte Stand an Impfungen hoch genug sein wird, um die Sicherheit unserer Besucher und unseres Personals zu gewährleisten. Wir können nicht vorhersagen, wie die Situation in Bezug auf Lockdown-Regeln im Juni sein wird.“
Das erklärte Gill Corless, Vorsitzende der FlowerTrials. Mit nur noch zehn Wochen Vorlauf bis zur 24. Kalenderwoche sei eine Absage die einzig realistische Option gewesen.
„Ich spreche für alle die Hoffnung aus, Sie nächstes Jahr wieder zu sehen. FlowerTrials bleibt der Ort, wo Pflanzen und Menschen sich treffen.“
Mitglieder votieren mehrheitlich für Absage
Ein digitales Informationstreffen am 18. März sowie eine anschließende Mitgliederbefragung ergaben, dass mehr als drei Viertel der beteiligten Unternehmen eine Absage der Präsenzveranstaltung bevorzugen. Die Entscheidung wurde damit auf breiter Basis innerhalb der Organisation getroffen.
Sally van der Horst, Sekretärin der FlowerTrials, betonte die Enttäuschung über die erneute Absage, verwies jedoch auf den gemeinschaftlichen Entscheidungsprozess innerhalb des Netzwerks.
„Der Vorstand von FlowerTrials und das Sekretariat sind natürlich sehr enttäuscht, die FlowerTrials das zweite Jahr in Folge abzusagen. Wir sind aber erleichtert, dass die Entscheidung auf demokratische Weise und nach eingehender Überlegung und Beratung mit allen beteiligten Firmen erfolgte. Wir sind stolz auf unsere starke Gemeinschaft von 60 Mitgliedern und freuen uns darauf, die ausgezeichnete Zusammenarbeit fortzusetzen.“
Digitale Alternative in Vorbereitung
Da zahlreiche Aussteller Interesse an gemeinsamer Online-Kommunikation signalisiert haben, arbeitet die Organisation nun an einer digitalen Alternative. Ziel ist es, die neuesten Topf- und Beetpflanzen der Branche dennoch in der 24. Kalenderwoche zu präsentieren.
Weitere Informationen zu den geplanten digitalen Angeboten sollen zeitnah folgen. Neuheiten und Brancheninformationen werden weiterhin über die Website, Newsletter, PR-Arbeit und soziale Medien verbreitet.
