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Positive Bilanz zum Abschluss der Gartenschau Sigmaringen

Zum Abschluss der Gartenschau Sigmaringen zogen Veranstalter und Landschaftsgärtner eine positive Bilanz. Mehr als 5.000 Besucher beteiligten sich an der Wahl des schönsten Themengartens und würdigten damit die Vielfalt und Qualität der Ausstellungsgärten.

Mehr als 5.000 Besucher beteiligten sich an Wettbewerb der Landschaftsgärtner

Mit der Ziehung der Gewinner eines Besucherwettbewerbs endete die Gartenschau Sigmaringen nach vier ereignisreichen Monaten. Mehr als 5.000 Besucherinnen und Besucher beteiligten sich an dem Preisausschreiben „Wählen Sie Ihren schönsten Garten“, das von den beteiligten Landschaftsgärtnern organisiert wurde.

Die Ziehung der zehn Gewinner erfolgte durch Oberlandwirtschaftsrat Marc Calmbach vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Bürgermeister Thomas Schärer sowie Erwin Halter, Vorstand im Verband GaLaBau Baden-Württemberg.

Großes Interesse an den Themengärten

Im Mittelpunkt der Aktion standen sechs Themengärten, die von Fachbetrieben des Garten- und Landschaftsbaus gestaltet wurden. Die hohe Beteiligung am Wettbewerb wurde von den Organisatoren als deutliches Zeichen für das große Interesse der Besucher an den unterschiedlichen Gartenkonzepten gewertet.

„Eine Beteiligung von über 5.000 Besuchern an diesem Preisausschreiben zeigt nicht nur das enorm große Interesse an den sechs Themengärten, sondern auch, dass diese Gärten die vielfältigen Bedürfnisse der Gartenfreunde angesprochen haben“, freut sich Reiner Bierig, Geschäftsführer des Verbandes GaLaBau Baden-Württemberg e.V.

Bei der Auswertung lagen die sechs Gärten dicht beieinander. Besonders viele Stimmen erhielten die Anlagen der Firmen Jochen Thomann aus Bitz und Hans App GmbH aus Unlingen. Ebenfalls großen Zuspruch fanden die Gärten der Fritz Müller GmbH aus Weingarten, von Stefan Kelch aus Bad Saulgau, der Gartenbau Schöppler GmbH aus Meßkirch sowie von Drechsler und Futterknecht GbR aus Pfullendorf.

Nach Einschätzung der Veranstalter überzeugten die Ausstellungsgärten sowohl Fachpublikum als auch private Besucher durch ihre hohe gestalterische Qualität und die Vielfalt der gezeigten Lösungen.

Ausstellungsgärten als Bühne für den Berufsstand

Die beteiligten Betriebe nutzten die Themengärten während der gesamten Gartenschau als Plattform für zahlreiche Aktionen rund um den Garten- und Landschaftsbau. Bereits zur Eröffnung fand dort der Wettbewerb um den baden-württembergischen Meistertitel der Landschaftsgärtner statt.

Den ersten Platz sicherten sich Monja Langenbacher vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Maute GmbH + Co. KG aus Albstadt sowie Christoph Wanner vom Ausbildungsbetrieb Matthias Widenhorn Gärten am See aus Sipplingen. Wenige Monate später gewannen beide zudem den deutschen Meistertitel auf der Internationalen Gartenschau in Hamburg.

Auch mediale Aufmerksamkeit erhielt die Veranstaltung. Die SWR-Sendung „grünzeug“ berichtete mit Volker Kugel und Andrea Müller über die Ausstellungsgärten und verschiedene Gartenthemen.

Vielfältiges Programm für Besucher und Fachpublikum

Die Ausstellungsgärten dienten zudem als Veranstaltungsort für zahlreiche weitere Aktionen. Kinder bauten im Rahmen des Grünen Klassenzimmers eigene kleine Traumgärten. Vertreter verschiedener Landtagsfraktionen informierten sich vor Ort über die Leistungsfähigkeit der Branche.

Zu den besonderen Veranstaltungen gehörte außerdem die Meisterbriefverleihung der Gärtnermeister und Fachagrarwirte für Baumpflege am 19. Juli. Die Organisatoren zogen zum Abschluss der Gartenschau eine insgesamt positive Bilanz und würdigten insbesondere das Engagement der beteiligten Landschaftsgärtnerbetriebe.

16.09.2013

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