Transporttechnik

Aktueller technischer Stand bei Spannelementen für Zurrketten

Die Norm DIN EN 12195-3 stellt klare Anforderungen an Spannelemente für Zurrketten, um ein unbeabsichtigtes Lösen zu verhindern. Traditionelle Sicherungsmethoden wie selbsthemmende Gewinde oder Sicherungsketten erweisen sich in der Praxis oft als unzureichend oder unpraktisch. Eine neue Losdrehsicherung bietet hier eine vielversprechende Alternative.

Herausforderungen bei der Sicherung von Zurrketten

Die Norm DIN EN 12195-3, die für Zurrketten maßgeblich ist, fordert in Punkt 5.2 eine spezifische Gestaltung von Spannelementen. Demnach müssen diese so konstruiert sein, dass ein absichtliches Vorgehen erforderlich ist, um die Spannung in der Zurrung zu lösen. Dies bedeutet, dass ein bloßes Festklemmen des Spannhebels nicht ausreicht. Vielmehr müssen die Spannelemente eine entsprechende Vorrichtung aufweisen, die ein selbsttätiges Lösen unterbindet. Diese Anforderung ist begründet in der Notwendigkeit, jede Ladung und Befestigung jederzeit gegen unbeabsichtigtes Lösen zu sichern, unabhängig von den jeweiligen Bedingungen.

In der Praxis werden häufig zwei Methoden zur Sicherung genannt: das selbsthemmende Gewinde und die Sicherungskette. Bei den heute üblichen Spannschlössern ist ein tatsächlich selbsthemmendes Gewinde jedoch nicht vorhanden. Eine Prüfung des Gewindespiels verdeutlicht dies, und auch andere relevante Parameter werden oft nicht erreicht. Zudem ist ein selbsthemmendes Gewinde als Sicherung bei dynamischen Belastungen prinzipiell ungeeignet.

Die Sicherungskette, die zur Fixierung des Spannhebels dient, wird ohnehin nur von wenigen Händlern angeboten und findet in der Praxis kaum Anwendung. Sie erweist sich als unpraktisch und geht häufig schon nach kurzer Zeit verloren. Der Verlust dieser Ketten oder Seile während des Transports birgt zusätzliche Risiken. Eine Beobachtung im Straßenverkehr bestätigt, dass diese Sicherungsketten in der Praxis kaum zu finden sind.

Spannelemente, die keinen Schutz gegen selbsttätiges Lösen bieten, entsprechen nicht der seit 2001 gültigen Norm DIN EN 12195-3. Sie sind somit unzulässig und stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Eine neue Entwicklung ist die Losdrehsicherung, die fest mit dem Ratschenspanner verbunden ist. Diese Lösung zeichnet sich durch eine ergonomische Bedienung, einen einfachen und selbsterklärenden Aufbau sowie eine sehr leichte Konstruktion aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine hervorstehenden Teile vorhanden sind, die stören oder zu Verletzungen führen könnten.

21.12.2011

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

hbs hebetechnik GmbH

Weg am Kötterberg 11A
44807Bochum
Deutschland

Tel.:+49 (0)234/9310170
Fax:+49 (0)234/9310172

E-Mail:
Web: 

Zurück