„Andernach pikant“ im „Labyrinth der Sinne“ – Eine Erweiterung der Essbaren Stadt
Die Stadt Andernach hat die „Essbare Stadt“ um ein Hochbeete-Labyrinth erweitert. Unter dem Namen „Labyrinth der Sinne“ wurde die Anlage am Helmwartsturm, gegenüber der Hochgarage am Stadtgraben, installiert. Die Herstellung und Installation erfolgte durch die Perspektive gGmbH in Zusammenarbeit mit Kunden des Jobcenters und geflüchteten Menschen. Das Labyrinth erstreckt sich über eine Grundfläche von etwa 13 mal 9 Metern.
Das Projekt greift das diesjährige Motto der Essbaren Stadt, „Andernach pikant“, auf. Die Hochbeete werden mit verschiedenen Gewürzpflanzen bepflanzt. Ein barrierefreier Zugang ist durch ein speziell unterfahrbares Beet für Rollstuhlfahrer gewährleistet. Zwischen den Beeten sind Sitzgelegenheiten vorgesehen, die zum Verweilen und Austausch einladen.
Die Perspektive gGmbH entwickelte für die Anlage eine automatische Unterflur-Tropfbewässerung, um die Pflanzenversorgung sicherzustellen. Das Hochbeete-Labyrinth ist als dauerhafte Installation geplant und soll zur Förderung der städtischen Biodiversität und Gemeinschaft beitragen.
Mir gefällt der Gedanke, dass dieses Projekt nicht nur unsere Essbare Stadt bereichert, sondern auch die Sinne der Menschen anspricht und spielerisch zur Begegnung einlädt.
Die Realisierung der Anlage wurde durch die Perspektive gGmbH sowie die Firma Finzelberg und weitere Unterstützer ermöglicht.
