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Antioxidantien: Die Rolle von Pilzen im Schutz vor oxidativem Stress

Pilze sind reich an Antioxidantien und spielen eine wichtige Rolle beim Schutz vor oxidativem Stress. Sie neutralisieren freie Radikale und können Alterungsprozessen entgegenwirken. Eine ausgewogene Ernährung mit Pilzen ist daher essenziell.

Körpereigener Schutz und die Bedeutung der Ernährung

Der Körper verfügt über eigene Antioxidantien, die freie Sauerstoff-Atome neutralisieren, indem sie ihnen ein Elektron abgeben, bevor Schäden entstehen können. Die körpereigene Produktion dieser Schutzstoffe ist jedoch oft nicht ausreichend. Daher ist der Körper auf die Zufuhr weiterer Antioxidantien über die Nahrung angewiesen.

Frisches Obst, Gemüse und insbesondere Pilze sind hierbei wichtige Quellen. Pilze enthalten eine hohe Konzentration an hilfreichen Substanzen wie Phenol, Ergothionein, Gluthathion und Tocopherol.

Wirksamkeit von Pilzextrakten

Studien an der Taipeh Medical University zeigten die Wirksamkeit von Pilzextrakten. Bei alternden Ratten, die mit solchen Extrakten gefüttert wurden, konnte ein deutlicher Schutz der Organe vor Alterungsprozessen beobachtet werden, die mit freien Radikalen in Verbindung stehen.

Zu den besonders wirksamen Antioxidantien zählen Phenole, von denen Champignons beispielsweise 20 mg pro Gramm Trockengewicht enthalten. Pilze wie Shiitake- und Austernpilze sind zudem reich an Ergothioneinen. Diese bieten sich den freien Radikalen bevorzugt in Organen an, die starkem oxidativem Stress ausgesetzt sind, wie Leber, Nieren, Herz, Haut und Lunge.

Obwohl Antioxidantien auch isoliert als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden, kann die Vielfalt der Inhaltsstoffe in Pilzen dadurch nicht vollständig ersetzt werden. Eine Versorgung über die Ernährung, beispielsweise durch Pilzrisotto oder Pilzragout, ist zudem eine schmackhafte Alternative.

27.10.2018

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