Effiziente Schüttgutlogistik mit nur einer Bedienperson
Mit einem neuen, auf einem LKW-Fahrgestell montierten Schüttgutförderer erweitert Apullma sein Portfolio im Bereich der Baumaschinen und Logistiklösungen. Das System wurde speziell für die Entladung von Eisenbahnwaggons entwickelt und ermöglicht einen besonders effizienten Ablauf direkt vor Ort.
Ein zentrales Merkmal ist die integrierte Funkfernsteuerung. Damit lässt sich der LKW in Schrittgeschwindigkeit präzise bewegen, während der Bediener außerhalb der Fahrerkabine arbeitet. Die Positionierung des Fahrzeugs sowie des Förderers erfolgt direkt am Waggon, wodurch die Entladung von nur einer Person durchgeführt werden kann.
Flexibilität für Baustellen ohne Gleisanschluss
Die Lösung richtet sich an Anwender wie Beton- und Asphaltwerke, Gesteinshändler sowie Speditions- und Logistikunternehmen. Besonders für Baustellen ohne eigenen Gleisanschluss bietet das System eine flexible Möglichkeit, Schüttgüter effizient zu entladen und weiterzutransportieren.
Durch die Funksteuerung entfällt die Abstimmung zwischen Fahrer und Einweiser. Das Rangieren zwischen den einzelnen Auslassöffnungen der Waggons wird deutlich vereinfacht und beschleunigt. Die Investition in die Technik kann sich laut Hersteller bereits nach wenigen Monaten amortisieren.
Durchdachte Fördertechnik reduziert Verschmutzung
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der sauberen Materialführung. Unterhalb des Hauptförderbands ist ein zusätzlicher Sekundärfördergurt installiert. Dieser fängt herabfallendes oder abgestreiftes Material auf und führt es zurück zum Aufgabepunkt.
Damit wird eine Verschmutzung des LKW-Fahrgestells und der Umgebung wirkungsvoll verhindert – ein wichtiger Aspekt im täglichen Baustellenbetrieb. Gleichzeitig trägt die Konstruktion zur Betriebssicherheit und zur Reduzierung von Reinigungsaufwand bei.
Leistungsstark und individuell konfigurierbar
Der als selbstfahrende Arbeitsmaschine klassifizierte Förderer erreicht eine Durchsatzleistung von etwa 200 bis 250 Tonnen pro Stunde. Bei optimierten Abläufen und reduzierten Rangierzeiten sind theoretisch auch höhere Leistungen von bis zu 400 Tonnen pro Stunde möglich.
- Standard-Förderbandlänge: 12 Meter
- Durchsatz: 200–250 t/h (bis zu 400 t/h möglich)
- Funkferngesteuerte Fahrfunktion
- Optional auch ohne Funksteuerung erhältlich
Das Nutzfahrzeug-Grundgestell kann unter Berücksichtigung technischer Anforderungen individuell gewählt werden. Damit lässt sich das System an spezifische Einsatzbedingungen im Garten- und Landschaftsbau sowie im Baustellenumfeld anpassen.
