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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe: Anstieg im Juli 2021

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe verzeichnete im Juli 2021 einen deutlichen Anstieg von 2,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auch im Vergleich zum Vorjahr und den ersten sieben Monaten des Jahres gab es positive Entwicklungen, was auf eine robuste Nachfrage in der Branche hindeutet.

Positive Entwicklung im Juli 2021

Der reale, also preisbereinigte, Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe verzeichnete im Juli 2021 einen Anstieg. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag dieser Wert kalender- und saisonbereinigt um 2,6 Prozent höher als im Vormonat Juni 2021.

Im Vergleich zum Juli des Vorjahres 2020 erhöhte sich der reale und kalenderbereinigte Auftragseingang ebenfalls, und zwar um 1,4 Prozent. Betrachtet man die ersten sieben Monate des Jahres 2021, so stiegen die realen Auftragseingänge im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent.

Der nominale Wert der Neuaufträge im Bauhauptgewerbe erreichte im Juli 2021 rund 7,9 Milliarden Euro. Dieser Wert stellt den höchsten jemals in einem Juli in Deutschland gemessenen Auftragseingang dar. Nominal, also nicht preisbereinigt, entspricht dies einem Zuwachs von 4,9 Prozent gegenüber Juli 2020, was auf die gestiegenen Baupreise zurückzuführen ist. Für die ersten sieben Monate 2021 ergab sich nominal ein Anstieg der Auftragseingänge um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

24.09.2021

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