Entwicklung des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im Mai 2021
Der reale, also preisbereinigte, Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe verzeichnete im Mai 2021 einen Rückgang. Nach kalender- und saisonbereinigten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag dieser Wert 1,3 Prozent unter dem Niveau des Vormonats April 2021.
Im Vergleich zum Mai des Vorjahres 2020 zeigte sich jedoch ein deutliches Wachstum. Der reale und kalenderbereinigte Auftragseingang stieg im Mai 2021 um 8,4 Prozent. Über die ersten fünf Monate des Jahres 2021 hinweg erhöhten sich die realen Auftragseingänge gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent.
Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, belief sich der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai 2021 auf rund 7,7 Milliarden Euro. Dieser Wert stellt den höchsten jemals in einem Mai in Deutschland gemessenen Auftragseingang dar. Im Vergleich zum Mai 2020 entsprach dies einem nominalen Anstieg von 14,6 Prozent, der maßgeblich durch stark gestiegene Baupreise beeinflusst wurde. Für die ersten fünf Monate des Jahres 2021 ergab sich ein nominales Wachstum der Auftragseingänge von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
