Praktische Einblicke in den Berufsalltag der Landschaftsgärtner
Der Informationstag konzentrierte sich auf die Kernbereiche Pflastern, Vermessung und Pflanzenkunde. Die Schüler wurden in Kleingruppen aufgeteilt, um nicht nur theoretische Kenntnisse zu erlangen, sondern auch praktische Erfahrungen zu sammeln.
Beim Pflastern mit Natursteinen konnten die Teilnehmer ihr handwerkliches Geschick erproben. Dabei wurde deutlich, welche Übung erforderlich ist, um eine ebene Fläche zu gestalten. Bernhard Heid, Garten- und Landschaftsbau-Unternehmer, und sein Sohn Rainer identifizierten dabei einige Naturtalente.
Der Bereich Vermessung erforderte ein Verständnis für Zahlen. Hanke Dolze und Ralf Licklederer vom Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen Dolze erklärten diesen Aspekt und ließen die Jugendlichen selbst durch ein Nivelliergerät blicken, um Höhen abzulesen.
Daniel Glöckler, Auszubildender bei der Firma Björn Brand, Gartengestaltung, führte die Schüler in die Pflanzenkunde ein. Er stellte verschiedene Pflanzen vor, teilweise unter Nennung ihrer botanischen Namen. Ein abschließendes Quiz ermöglichte es den Schülern, ihr erworbenes Wissen zu testen.
Berufsperspektiven und Weiterbildung im GaLaBau
Neben den praktischen Übungen wurden auch allgemeine Informationen zum Beruf des Landschaftsgärtners, zu Weiterbildungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven vermittelt. Interessierte Schüler konnten Adressen für Praktika oder Ausbildungsstellen erhalten, um den Arbeitsalltag eines Landschaftsgärtners auf einer Baustelle kennenzulernen.
Am Ende dieses Ausbildungstages können die Schüler wesentlich besser beurteilen, ob der Beruf des Landschaftsgärtners für sie in Frage kommt.
Dieses Fazit zogen die begleitenden Lehrer. Alle Beteiligten bewerteten die Kooperation der bayerischen und baden-württembergischen Landschaftsgärtnerverbände auf der Landesgartenschau Neu-Ulm als gelungen.