Ziele und Inhalte der bundesweiten Tour
In den kommenden Monaten werden Bürger in zehn Städten über die positiven Aspekte öffentlichen Grüns informiert. Ein temporärer Park, der sogenannte „Pop-up-Park“, steht im Mittelpunkt der Tour. Dieser verwandelt für jeweils einen Tag zentrale Plätze in grüne Stadtoasen. Im vergangenen Jahr besuchten mehrere tausend Interessierte diesen Park.
Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe vom Deutschen Olympischen Sportbund e. V. (DOSB) und der Bundesvereinigung der Landes- und Stadtentwicklungsgesellschaften e. V. (BVLEG).
Natur in der Stadt verbessert die Luftqualität und das Klima, mildert Hitzewellen sowie Lärm. Natur in der Stadt sorgt insgesamt für eine höhere Lebensqualität. Der Bund stellt daher ab 2018 Städten und Gemeinden mit dem neuen Städtebauförderprogramm ‚Zukunft Stadtgrün‘ 50 Millionen Euro für quartiersbezogene Grünmaßnahmen zur Verfügung.
Dies betonte Staatssekretär Adler und wies darauf hin, dass Parks und Grünflächen einen gesellschaftlichen und ökonomischen Wert besitzen.
Bereits im Vorjahr führte der BGL eine ähnliche Roadshow mit einem „Pop-up-Park“ durch, um die positiven Effekte gestalteten Grüns im urbanen Raum zu vermitteln.
Die sehr positiven Reaktionen der Bevölkerung und der Politik auf unsere Initiative „Grün in die Stadt“ haben uns überzeugt, auch 2017 ein deutliches Zeichen für städtisches Grün zu setzen. Grün in der Stadt macht unsere Städte attraktiver und lebenswerter. Es wirkt sich positiv auf das Stadtklima und auf die Gesundheit aus und bietet Lebensraum für Flora und Fauna. Aus diesem Grund freut es uns auch sehr, dass das BMUB die Roadshow als ‚Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt‘ ausgezeichnet hat.
So Carsten Henselek, BGL-Vizepräsident.
Bedeutung von Grünflächen für Kinder und die Stadtentwicklung
Grünflächen sind besonders für Kinder von Bedeutung, sowohl zum Spielen als auch zum Kennenlernen der Natur in der Schule. Petra Uhlig, Rektorin der Kurt-Tucholsky-Grundschule, sieht dies als wichtigen Bestandteil des Schulalltags.
Grün bereichert unsere Schule und führt die Schülerinnen und Schüler an die Bedeutung von Grünanlagen und Parks heran.
Ein grünes Schulumfeld fördert laut Uhlig zudem Bewegung und Konzentrationsfähigkeit der Kinder.
Auch die BVLEG und der DOSB engagieren sich für „Grün in die Stadt“, da dies zu einer höheren Lebensqualität beiträgt.
Die Menschen wünschen sich ein grünes Wohnumfeld. Parks und öffentliche Grünanlagen fördern das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger und gehören zu jeder Stadtentwicklung dazu.
Dies erklärte BVLEG-Präsident Eckhard Horwedel. Christian Siegel, stellvertretender Ressortleiter Breitensport beim DOSB, ergänzte:
Städtische Grünräume ermöglichen Sport und Bewegung, tragen damit zur Gesundheit der Bevölkerung und zur Lebensqualität bei.
Tourdaten im Überblick
- 15. Juni: Leipzig
- 22. Juni: Erfurt
- 27. Juni: Karlsruhe
- 04. Juli: Nürnberg
- 13. Juli: Schwerin
- 18. Juli: Hamburg
- 08. August: Hannover
- 15. August: Magdeburg
- 24. August: Mainz
- 29. August: Köln
„Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. Sie bündelt Informationen zu den positiven Aspekten städtischen Grüns und dient als Plattform für Dialog und Austausch.

